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Duisburg: Drogen und Waffen sichergestellt

Die Polizei findet Drogen, Waffen und Utensilien zur Herstellung von Betäubungsmitteln in Mittelmeiderich. Zwei Personen wurden vorläufig festgenommen.

Foto: Depositphotos

Duisburg (ost)

Am Donnerstagnachmittag (15. Oktober, gegen 16 Uhr) begaben sich Polizeibeamte zur Wohnung in der Marktstraße. Ein Haftbefehl gegen einen Bewohner (40) lag vor, weil er gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen hatte. Als die Beamten ankamen, stiegen der Mann und eine Frau (34) in einen Daimler. Die Polizisten stoppten das Fahrzeug und hielten den 40-Jährigen fest.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg ordnete ein Richter des Amtsgerichts Duisburg die Durchsuchung des Autos und der Wohnung an.

Im Fahrzeug entdeckten die Beamten eine beträchtliche Menge Drogen, Bargeld, Ausrüstung zur Herstellung von Betäubungsmitteln, Luftgewehre und einen Teleskopschlagstock. Außerdem hatte der 40-Jährige einen nicht zuzuordnenden Personalausweis dabei. Da er auch keine Fahrerlaubnis besaß, erstatteten die Polizisten Anzeige.

Auch in der Wohnung wurden die Einsatzkräfte fündig. Dort fanden sie unter anderem eine beträchtliche Menge Betäubungsmittel, Medikamente, Ausrüstung zur Herstellung von Amphetaminen, eine scharfe Schusswaffe und eine PTB-Waffe. Die Beamten sicherten alle gefundenen Gegenstände sowie den Daimler, einen Schlüsselbund und ein Mobiltelefon. Der 40-Jährige und die 34-Jährige wurden vorläufig festgenommen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wird der 40-Jährige am heutigen Freitag (16. Oktober) einem Haftrichter des Amtsgerichts Duisburg vorgeführt. Auch die 34-Jährige wird nun mit einem Strafverfahren konfrontiert.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 56367 auf 57879 zurück. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei 2023 51099 männliche Verdächtige im Vergleich zu 49610 im Jahr 2022 registriert wurden. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen stieg von 6757 auf 6780. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 16655 auf 18722. Nordrhein-Westfalen bleibt weiterhin die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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