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Duisburg: Drogenfund bei Verkehrskontrolle

Polizisten entdecken Betäubungsmittel und Waffen in blauem VW Golf während Verkehrskontrolle am Freitagabend. Fahrer muss mit Strafverfahren rechnen.

Foto: unsplash

Duisburg (ost)

Am Freitagabend führten Polizisten um 21:20 Uhr eine Verkehrskontrolle in der Heerstraße durch. Ein blauer VW Golf ohne Kennzeichen näherte sich den Beamten. Aus diesem Grund entschieden sich die Einsatzkräfte, den Fahrer zu überprüfen. Während des Gesprächs mit dem Mann bemerkten die Beamten einen starken Cannabisgeruch, der aus dem Auto strömte.

Obwohl ein freiwilliger Drogenvortest negativ ausfiel, fanden die Einsatzkräfte bei der Überprüfung des Fahrzeugs einen Schlagstock, ein Klappmesser, eine beträchtliche Menge Bargeld und Betäubungsmittel.

Um das Auto und die Wohnung des Golf-Fahrers in der Siechenhausstraße zu durchsuchen, kontaktierten die Polizisten die Staatsanwaltschaft Duisburg. Ein Staatsanwalt ordnete daraufhin die Durchsuchung an. Im Fahrzeug fanden die Beamten keine weiteren relevanten Beweismittel. In der Wohnung wurde ein weiterer Schlagstock und eine Markenuhr sichergestellt.

Der 22-Jährige wird nun mit einem Strafverfahren konfrontiert. Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats 24 dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63.352 auf 65.532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56.367 und stieg 2023 auf 57.879. Von den Verdächtigen waren 2022 49.610 männlich und 6.757 weiblich, während es 2023 51.099 männliche und 6.780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten gemeldeten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73.917 – liegt Nordrhein-Westfalen nur knapp darunter.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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