Polizisten entdecken Betäubungsmittel und Waffen in blauem VW Golf während Verkehrskontrolle am Freitagabend. Fahrer muss mit Strafverfahren rechnen.
Duisburg: Drogenfund bei Verkehrskontrolle

Duisburg (ost)
Am Freitagabend führten Polizisten um 21:20 Uhr eine Verkehrskontrolle in der Heerstraße durch. Ein blauer VW Golf ohne Kennzeichen näherte sich den Beamten. Aus diesem Grund entschieden sich die Einsatzkräfte, den Fahrer zu überprüfen. Während des Gesprächs mit dem Mann bemerkten die Beamten einen starken Cannabisgeruch, der aus dem Auto strömte.
Obwohl ein freiwilliger Drogenvortest negativ ausfiel, fanden die Einsatzkräfte bei der Überprüfung des Fahrzeugs einen Schlagstock, ein Klappmesser, eine beträchtliche Menge Bargeld und Betäubungsmittel.
Um das Auto und die Wohnung des Golf-Fahrers in der Siechenhausstraße zu durchsuchen, kontaktierten die Polizisten die Staatsanwaltschaft Duisburg. Ein Staatsanwalt ordnete daraufhin die Durchsuchung an. Im Fahrzeug fanden die Beamten keine weiteren relevanten Beweismittel. In der Wohnung wurde ein weiterer Schlagstock und eine Markenuhr sichergestellt.
Der 22-Jährige wird nun mit einem Strafverfahren konfrontiert. Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats 24 dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63.352 auf 65.532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56.367 und stieg 2023 auf 57.879. Von den Verdächtigen waren 2022 49.610 männlich und 6.757 weiblich, während es 2023 51.099 männliche und 6.780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten gemeldeten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73.917 – liegt Nordrhein-Westfalen nur knapp darunter.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








