Ein Zeuge meldete der Polizei einen möglichen Drogenhandel. Cannabis, Bargeld und unverzollte Tabakwaren wurden sichergestellt.
Duisburg: Drogenhandel in Friemersheim

Duisburg (ost)
Am Dienstagnachmittag (12. Mai, 15 Uhr) informierte ein Augenzeuge die Polizei über einen möglichen Drogenhandel auf der Straße Am Buchenbusch sowie ein verdächtiges weißes Fahrzeug. Die Beamten konnten ein Fahrzeug, das der Beschreibung entsprach, in der Gegend von Jägerstraße/Buschstraße überprüfen. In dem weißen Mercedes saßen ein 22-Jähriger und ein 41-Jähriger, aus dem Auto kam ein Cannabis-Geruch.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg ordnete ein Richter vom Amtsgericht Duisburg die Durchsuchung des Autos, der Personen und ihrer Wohnungen an. Unter anderem wurden Cannabis, eine Feinwaage, weißes Pulver und Bargeld in szenetypischer Stückelung im dreistelligen Bereich aus dem Auto sichergestellt.
In der Wohnung des 41-Jährigen in der Jägerstraße wurden außerdem unverzollte Tabakwaren gefunden und beschlagnahmt. Die beiden Männer müssen sich nun mit Anzeigen unter anderem wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz auseinandersetzen. Dem 41-Jährigen wird zusätzlich Steuerhinterziehung vorgeworfen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle registriert, wobei 63.352 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 56.367 Verdächtige, davon waren 49.610 männlich, 6.757 weiblich und 16.655 nicht-deutsch. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 57.879 Verdächtige, davon waren 51.099 männlich, 6.780 weiblich und 18.722 nicht-deutsch. Trotz des Anstiegs bleibt Nordrhein-Westfalen nicht die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023, da diese Zahl bei 73.917 liegt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








