Ein aufmerksamer Zeuge verständigte die Polizei nach einem Einbruch in Neuenkamp. Der Tatverdächtige wurde festgenommen, Zeugen werden gesucht.
Duisburg: Einbruch in Kiosk – Tatverdächtiger gefasst

Duisburg (ost)
Ein aufmerksamer Bürger (52) informierte in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (8. Oktober, 3:40 Uhr) die Polizei, da er durch laute Geräusche aus dem Schlaf gerissen wurde.
Der Mann aus Duisburg erklärte den Polizisten, dass er beobachtet hatte, wie drei Unbekannte in einen Kiosk in der Dillinger Straße eingebrochen waren. Der Zeuge und eine weitere Frau (24) beschrieben den Einsatzkräften einen weißen VW Golf, in den die Verdächtigen einstiegen und in Richtung Innenstadt flüchteten.
Während der Fahndungsmaßnahmen entdeckten verdeckte Beamte wenige Minuten später auf der Straße Am Schlütershof einen weißen Golf. Als die Polizisten dem Fahrer Anhaltesignale gaben, beschleunigte der Unbekannte das Auto. Nach einer kurzen Verfolgung verlor der Fahrer in einer Rechtskurve in Höhe der Kaßlerfelder Straße / Am Brink die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam auf einem Grünstreifen zum Stehen.
Nachdem der Unbekannte unverletzt ausgestiegen war, brachten ihn die verdeckten Polizisten zu Boden und legten ihm Handschellen an. Außer ihm befand sich niemand im Fahrzeug. Bei der folgenden Durchsuchung des Autos fanden die Beamten vermeintliches Diebesgut und stellten es zusammen mit dem VW Golf sicher.
Weil der Verdacht bestand, dass der Fahrer (20) möglicherweise unter dem Einfluss von Marihuana stand, entnahm ihm ein Arzt eine Blutprobe.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg erließ eine Richterin des Amtsgerichts Duisburg einen Beschluss zur Durchsuchung der Wohnung des 20-Jährigen. Dabei wurde kein weiteres Diebesgut gefunden.
Er muss sich nun mit einem Strafverfahren, unter anderem wegen des Verdachts des schweren Bandendiebstahls, auseinandersetzen.
Das Kriminalkommissariat 14 hat die Ermittlungen zu den beiden noch unbekannten Tatbeteiligten aufgenommen. Hinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023. Im Jahr 2022 wurden 23528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3385 auf 3616. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 2789 auf 3069. Von den Verdächtigen waren im Jahr 2023 2614 männlich, 455 weiblich und 1451 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 27061 Fälle, was Nordrhein-Westfalen nahe kam.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 63.352 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 56.367 Verdächtige, darunter 49.610 Männer, 6.757 Frauen und 16.655 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 57.879 Verdächtige, darunter 51.099 Männer, 6.780 Frauen und 18.722 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von aufgezeichneten Drogenfällen mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








