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Duisburg: Feuerwehreinsatz gestört, Jugendlicher leistet Widerstand

Ein 15-jähriger Jugendlicher störte einen Feuerwehreinsatz in Hochheide, indem er mit einem E-Scooter durch die Absperrung fuhr und einen Feuerwehrmann beleidigte. Er wurde festgehalten, verhielt sich aggressiv gegenüber der Polizei und wurde mit Betäubungsmitteln sowie mutmaßlichem Diebesgut erwischt.

Foto: unsplash

Duisburg (ost)

Da der Brandmeldealarm im Weißen Riesen an der Ottostraße am Samstagabend (19. September, 23:05 Uhr) ausgelöst wurde, musste die Feuerwehr eingreifen und traf auf einen 15-Jährigen, der den Feuerwehreinsatz störte.

Was passiert ist:

Während die Feuerwehrleute am Einsatzort diskutierten, fuhr der 15-Jährige mit einem E-Scooter durch die Absperrung. Ein Feuerwehrmann sprach den E-Scooter-Fahrer an und forderte ihn auf zu stoppen. Der Jugendliche beleidigte den Feuerwehrmann und fuhr dann mit dem Scooter über den Fuß eines anderen Feuerwehrmanns – dieser blieb unverletzt. Die Einsatzkräfte hielten den 15-Jährigen fest und informierten die Polizei.

Gegenüber den Polizisten verhielt sich der Jugendliche ebenfalls aggressiv und wehrte sich gegen das Festhalten, weshalb er fixiert werden musste. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten Betäubungsmittel (Cannabis, Amphetamin), eine Feinwaage, ein Messer, ein Handy sowie Bargeld in szenetypischer Stückelung und stellten alles sicher. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Duisburg durchsuchten die Einsatzkräfte das Elternhaus in der Pionierstraße. Dort stellten die Polizisten neben Joints mutmaßliches Diebesgut sicher und erstatteten Anzeige.

Nach Abschluss der Maßnahmen brachten sie den minderjährigen Verdächtigen zu seinen Eltern. Nun muss er sich mit mehreren Anzeigen, darunter wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, auseinandersetzen. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 56.367 im Jahr 2022 auf 57.879 im Jahr 2023 zurück. Von den Verdächtigen waren 49.610 männlich, 6.757 weiblich und 16.655 nicht-deutsch im Jahr 2022. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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