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Duisburg: Flucht vor Polizei in Wedau

Ein 20-jähriger Fahrer flieht vor einer Polizeikontrolle, verursacht Unfälle und versteckt sich im Wasser, bevor er von der Polizei gefasst wird.

Foto: Depositphotos

Duisburg (ost)

Am späten Donnerstagabend (16. Juli, 23:50 Uhr) floh der 20-jährige Fahrer eines VW auf der Rheintörchenstraße vor einer Polizeikontrolle.

Der Fahrer des VW Golf ignorierte die Anhaltezeichen und fuhr mit erheblich überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Flieder- und Kulturstraße. Auf der Masurenallee kollidierte der Fahrer mit dem Auto gegen zwei Straßenlaternen und wurde in Richtung der dortigen Parkboxen geschleudert. Drei geparkte Fahrzeuge wurden beschädigt. Der 20-Jährige stieg aus und setzte seine Flucht zu Fuß fort.

Kurze Zeit später wiesen Zeugen die Polizei auf eine verdächtige Person im Bereich des Wolfssees hin, die sich dort offensichtlich verstecken wollte. Als die Polizei eintraf, befand sich diese Person im Wasser, rief um Hilfe und wurde mithilfe eines Seils durch die Polizeibeamten an Land gezogen. Es stellte sich heraus, dass es sich bei der Person um den flüchtigen Autofahrer handelte.

Die Ermittlungen der Polizei ergaben schließlich, dass der 20-Jährige keine Fahrerlaubnis besitzt und mit gefälschten Kennzeichen unterwegs war. Das Fahrzeug und die Nummernschilder wurden zur Klärung der Eigentumsverhältnisse sichergestellt. Der Mann muss sich nun unter anderem wegen der Teilnahme an einem illegalen Autorennen einem Strafverfahren stellen. Er erlitt nach dem Unfall Prellungen und humpelte, lehnte jedoch eine ärztliche Untersuchung ab.

An der Fahndung nach dem Flüchtigen waren in der Nacht zum Freitag (17. Juli) neben mehreren Streifenwagen auch ein Polizeihubschrauber beteiligt. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen verzeichnet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. In innerörtlichen Gebieten ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Fälle (2,74%) und auf Autobahnen wurden 6.889 Unfälle registriert (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten waren 11.172 und die Leichtverletzten beliefen sich auf 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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