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Duisburg: Gemeinsame Pressemitteilung in Marxloh

Versuchter Mord – Tatverdächtiger in Untersuchungshaft. Mann greift Ehefrau mit Messer an, Tochter greift ein. Tatverdächtiger stellt sich später der Polizei.

Foto: Depositphotos

Duisburg (ost)

Am Donnerstagabend (6. August, 19:25 Uhr) wurde die Polizei zu einem Lokal in der Weseler Straße gerufen, da ein 53-jähriger Mann syrischer Herkunft seiner getrennt lebenden Ehefrau (47) gefolgt war, die in Begleitung ihrer 19-jährigen Tochter war.

Dort zog der 53-Jährige ein Messer und versuchte, auf die 47-Jährige einzustechen. Die Frau verteidigte sich. Daraufhin eilte die 19-Jährige ihrer Mutter zu Hilfe. Der Verdächtige verließ den Ort, bevor die Polizei eintraf.

Die beiden Frauen blieben unverletzt. Der Verdächtige stellte sich kurz darauf auf der Polizeiwache Hamborn, wo Beamte ihn vorübergehend festnahmen.

Die Staatsanwaltschaft Duisburg betrachtet die Tat als versuchten Mord. Unter ihrer Leitung richtete das Kriminalkommissariat 11 der Duisburger Polizei noch am Donnerstagabend eine Mordkommission ein.

Am Freitagmittag (7. August) erließ ein Haftrichter des AG Duisburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg einen Haftbefehl gegen den 53-Jährigen wegen des Verdachts des versuchten Mordes.

Die Untersuchungen der Mordkommission, insbesondere zu den Hintergründen der Tat und dem Verbleib der Tatwaffe, sind derzeit noch im Gange.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männlich war. Besonders auffällig ist die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen, die von 206 auf 310 anstieg. Trotz dieser Zunahme liegt die Anzahl der Mordfälle in Nordrhein-Westfalen immer noch unter der Region mit den meisten aufgezeichneten Fällen in Deutschland im Jahr 2023, die 470 Fälle verzeichnete.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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