Ein Unbekannter dringt in Damenduschen ein, beobachtet Familie. Flüchtet, schlägt und tritt Vereinsmitglied, entkommt trotz Gegenwehr.
Duisburg: Gewalttat in Sportverein

Duisburg (ost)
Am Mittwochabend (12. August, 20:30 Uhr) hat ein Fremder die Damenduschen eines Familien-Sportvereins am Druchter Weg betreten. Er beobachtete einen Vater mit seinen beiden Kindern beim Duschen, als er durch einen Vorraum ging.
Als ein Vereinsmitglied (44) den Unbekannten entdeckte, flüchtete er. Der 44-Jährige schaffte es, den Flüchtigen einzuholen und zu Boden zu bringen. Während er versuchte, den Verdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten, griff dieser seinen Verfolger an.
Schließlich gelang es dem Unbekannten, sich loszureißen und zu fliehen. Der 44-Jährige erlitt bei dem Vorfall oberflächliche Verletzungen.
Der Verdächtige wurde vom 44-Jährigen als etwa 1,85 Meter groß, ungefähr 30 Jahre alt, athletische Figur, schwarze Shorts, weiße Turnschuhe und schwarzer Rucksack beschrieben.
Am 4. August ereignete sich bereits ein ähnlicher Vorfall auf dem Vereinsgelände, bei dem sich ein Unbekannter in den Duschräumen aufhielt und möglicherweise Personen beobachtete oder sogar filmte. Das Kriminalkommissariat 15 hat in beiden Fällen Ermittlungen aufgenommen und prüft, ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Taten gibt. Zeugen, die Informationen zu dem Verdächtigen haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0203 2800 bei der Polizei zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 waren 596 der Verdächtigen männlich, im Vergleich zu 458 im Jahr 2022. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Trotz des Anstiegs der Mordfälle in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 bei 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








