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Duisburg: Kind (4) von E-Scooter erfasst

Ein vierjähriges Mädchen wurde von einem 21-jährigen E-Scooter-Fahrer an einer Haltestelle schwer verletzt. Der Unfall verdeutlicht die Gefahren der verbotswidrigen Nutzung von E-Scootern auf Gehwegen.

Foto: Depositphotos

Herne (ost)

Am Dienstag, den 21. Juli, ereignete sich in Herne ein Unfall, bei dem ein vierjähriges Mädchen von einem 21-jährigen E-Scooter-Fahrer erfasst und schwer verletzt wurde.

Nach bisherigen Erkenntnissen stand das Kind aus Duisburg gegen 16.05 Uhr mit einer Begleitperson an einer Bushaltestelle in der Mont-Cenis-Straße. Ein Zeuge berichtete, dass zur gleichen Zeit ein 21-jähriger Herner mit seinem E-Scooter mit großer Geschwindigkeit hinter der Haltestelle über den Gehweg fuhr und ungebremst mit dem Mädchen kollidierte.

Bei dem Zusammenstoß stürzte das vierjährige Mädchen und erlitt schwere Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte sie zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Während der Unfallaufnahme zeigte sich der 21-Jährige den Polizeibeamten gegenüber unkooperativ, weshalb zusätzlich eine Meldung zur Überprüfung seiner Fahreignung verfasst wurde.

Die Ermittlungen sind noch im Gange.

Der Vorfall verdeutlicht die schwerwiegenden Konsequenzen, die die unrechtmäßige Nutzung von E-Scootern auf Gehwegen haben kann. Gehwege dienen als Schutzbereiche für Fußgänger, insbesondere für Kinder, ältere Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität. Wer mit einem E-Scooter auf dem Gehweg fährt und dabei auch noch mit hoher Geschwindigkeit unterwegs ist, gefährdet andere in erheblichem Maße und riskiert schwere Unfälle.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% der Gesamtzahl ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzten 11.172 und Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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