Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Duisburg: Mann schießt mit Schreckschusswaffe

Ein Zeuge alarmiert die Polizei, die den Schützen identifiziert und festnimmt. Eine Blutprobe wird angeordnet und die Waffe beschlagnahmt.

Foto: Depositphotos

Duisburg (ost)

Am Montagabend (30. März, 22:28 Uhr) hat ein 26-jähriger Zeuge die Polizei alarmiert, nachdem er gesehen hatte, wie ein Mann auf der Finkenstraße aus einem Fenster heraus auf dem Bürgersteig geschossen hat. Als die Beamten ankamen, identifizierte der 26-Jährige den Schützen in einem Lokal am Sternbuschweg und übergab den abgefeuerten Schreckschusshülsen den Einsatzkräften. Der 33-Jährige wurde von den Einsatzkräften festgenommen, fixiert und zur Polizeiwache Präsidium gebracht.

Aufgrund von Hinweisen auf Alkoholkonsum hat die Staatsanwaltschaft Duisburg eine Blutentnahme angeordnet.

Bei dem Duisburger fanden die Beamten eine Schreckschusswaffe und haben sie beschlagnahmt. Das Kriminalkommissariat 11 hat die Ermittlungen zu den Hintergründen aufgenommen. Der Mann wird nun mit einem Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz konfrontiert.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wovon 357 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nichtdeutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 470, wovon 443 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nichtdeutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24