Eine Ölspur führte zu Verkehrsunfällen und einem Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr in Rheinhausen. Mehrere Kilometer Straßen waren betroffen, Einsatzkräfte waren stundenlang im Einsatz.
Duisburg: Ölspur in Rheinhausen verursacht Großeinsatz

Duisburg (ost)
Am Dienstagnachmittag (13. Oktober, ab 16:15 Uhr) meldeten mehrere Anrufer bei der Polizei Duisburg eine Ölspur, die sich über mehrere Kilometer durch den Stadtteil Rheinhausen erstreckte. Zeugen berichteten von einer glatten und rutschigen Fahrbahn.
Die betroffenen Straßen, auf denen sich der Ölfilm ausbreitete, waren:
Die Polizei Duisburg, die Feuerwehr Duisburg und die örtlichen Wirtschaftsbetriebe waren stundenlang im Einsatz, um die Straßen zu sichern, den Verkehr umzuleiten, die Bevölkerung zu warnen und die Ölspur zu beseitigen. Aufgrund der Notwendigkeit eines Spezialfahrzeugs konnte die Streuung erst am Abend (ab 18:35 Uhr) beginnen.
Aufgrund der Ölspur kam es zu mehreren Verkehrsunfällen mit Personenschäden und Sachschäden – zwei Unfälle werden im Detail beschrieben:
Im Bereich der Dahlmannstraße/Roonstraße musste eine 32-jährige Rollerfahrerin abrupt bremsen, da sie auf der Ölspur ins Rutschen geriet und stürzte. Ein Rettungswagen brachte die leicht verletzte Frau aus Gelsenkirchen ins Krankenhaus.
Später am Dienstabend kollidierten im Kreuzungsbereich Bergheimer Straße/Hochstraße zwei Autos miteinander. Der Ford Fusion stieß mit dem Audi A1 zusammen, wodurch der Audi über die Fahrbahn rutschte und zwei geparkte Autos touchierte. Alle Fahrzeuge, einschließlich des geparkten Renault Clio und des Mazda 3, wurden leicht beschädigt. Die 44-jährige Fahrerin des Audis wurde leicht verletzt und ebenfalls ins Krankenhaus gebracht.
Vor Ort ergaben sich Hinweise darauf, dass ein Bus möglicherweise für die Ölspur verantwortlich war. Der Einsatz dauerte bis in die Nacht an. Das Verkehrskommissariat 21 hat die Ermittlungen aufgenommen, die derzeit noch im Gange sind.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)







