Am Dienstagabend griff die Polizei in der Altstadt einen mutmaßlichen Dealer auf. Nach einer Verfolgungsjagd wurden Drogen und Mobiltelefone sichergestellt, ein Strafverfahren wurde eingeleitet.
Duisburg: Polizei fasst mutmaßlichen Dealer

Duisburg (ost)
Am Dienstagabend (4. November) patrouillierten Beamte der Bereitschaftspolizei die Königstraße. Gegen 18 Uhr bemerkten die Polizisten im Bereich der Landgerichtsstraße einen Mann (24), der weglief, als die Beamten sich ihm näherten.
Nach einer kurzen Verfolgung gelang es den Beamten, den Flüchtigen zu fassen. Bei der folgenden Überprüfung stellten sie fest, dass der 24-Jährige viele Tütchen mit Marihuana und anderen Drogen bei sich hatte. Die Polizisten brachten ihn zur Wache und beschlagnahmten die Drogen sowie zwei Handys.
Der 24-Jährige wird unter anderem wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln strafrechtlich verfolgt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Trotz des Anstiegs blieb die Anzahl der gelösten Fälle relativ konstant, mit 63352 gelösten Fällen im Jahr 2022 und 65532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank leicht von 56367 im Jahr 2022 auf 57879 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von aufgezeichneten Drogenfällen mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








