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Duisburg: Polizei Kleve Schwerpunkteinsatz

Bei einem Schwerpunkteinsatz der Polizei Kleve wurden erschreckende Feststellungen zu Drogen und Alkohol am Steuer gemacht. Insgesamt wurden 17 Blutproben aufgrund von Drogenverdacht und 2 aufgrund von Alkoholverdacht angeordnet.

Foto: Depositphotos

Kreis Kleve (ost)

Am Montag (08. Juni 2026) führte die Kreispolizeibehörde Kleve, unterstützt durch Mess-Bedienstete der Kreisverwaltung Kleve, der Bereitschaftspolizei-Hundertschaft aus Duisburg und der Bundespolizei, erneut einen direktionsübergreifenden Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung schwerer Verkehrsunfälle durch. Der Fokus lag erneut auf der Überprüfung der Verkehrstüchtigkeit, insbesondere bei Berufspendlern, die die Grenze überqueren. Das alarmierende Ergebnis, insbesondere im Hinblick auf Drogen und Alkohol am Steuer, zeigt, dass die frühe Einsatzzeit von 04:15 Uhr bis 12:00 Uhr angemessen war: In 17 Fällen wurden Blutproben angeordnet und durchgeführt aufgrund des Verdachts von Drogenkonsum vor Fahrantritt, in zwei Fällen aufgrund von vermutetem Alkoholkonsum, sowie in einem Fall aufgrund eines Alkoholverdachts, der eine Ordnungswidrigkeit darstellte und durch einen Atem-Alkoholtest nachgewiesen wurde.

Während der Geschwindigkeitsmessungen, die teilweise parallel (mit sofortigem Anhalten) durchgeführt wurden, fiel ein niederländischer Autofahrer negativ auf, der mit 170 km/h bei erlaubten 100 km/h gemessen wurde. Die weiteren Ergebnisse der 230 Geschwindigkeitsüberschreitungen verdeutlichen jedoch, dass immer noch viel zu schnell gefahren wird: In 46 Fällen reichte ein Verwarnungsgeld nicht aus, daher mussten Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstellt werden, in vier weiteren Fällen lag die Überschreitung im Bereich eines Fahrverbots!

Drei Verkehrsteilnehmer waren ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs, bei einer Person wurde ein Haftbefehl vollstreckt, ein Auto wurde aufgrund von technischen Mängeln sichergestellt. Darüber hinaus wurden 78 weitere Verstöße bei Autofahrern festgestellt. Auch Pedelecs und Fahrräder wurden kontrolliert, dabei wurden 5 Verstöße festgestellt, in einem Fall musste eine Strafanzeige aufgrund von technischen Änderungen erstellt werden. Bei E-Scooter-Fahrern wurden sieben Ordnungswidrigkeiten geahndet.

Die Kreispolizeibehörde Kleve wird auch in Zukunft, neben der alltäglichen Verkehrsüberwachung, solche Schwerpunkteinsätze zur Bekämpfung schwerer Verkehrsunfälle durchführen. Immer mit dem Ziel, die Straßen des Kreises sicherer für alle zu machen!(sp)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 im Jahr 2022 auf 65532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 56367 im Jahr 2022 auf 57879 im Jahr 2023 zurück. Von den Verdächtigen im Jahr 2023 waren 51099 männlich, 6780 weiblich und 18722 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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