Polizisten entdecken Mängel bei Rollstuhlsicherung und defekte Trittstufen an Fahrzeugen
Duisburg: Polizeikontrollen im Schülerspezialverkehr

Duisburg (ost)
Polizeibeamte vom Verkehrsdienst in Duisburg führten am Dienstagmorgen (15. September) gezielte Verkehrskontrollen an einer Förderschule in der Kalthoffstraße durch. Der Fokus lag auf dem Schülerspezialverkehr. Ins Visier genommen wurden Unternehmen, die Schülerinnen und Schüler mit Mobilitätseinschränkungen zur Schule bringen und wieder abholen.
Die Einsatzkräfte überprüften verschiedene Fahrzeuge sowie deren Fahrer. Dabei wurden unter anderem Mängel bei der Sicherung von Rollstühlen festgestellt. In fünf Fällen waren diese nicht korrekt im Fahrzeug befestigt. Bei einem Unfall können unzureichend gesicherte Rollstühle für die darin sitzenden Schülerinnen und Schüler zu einer ernsthaften Verletzungsgefahr werden. Die Beamten verhängten entsprechende Verwarnungen.
Zusätzlich stellten die Polizisten Verstöße gegen Unfallverhütungsvorschriften fest und erstatteten in drei Fällen Berichte an die Berufsgenossenschaft Verkehr. An zwei Fahrzeugen waren die elektronischen Trittstufen defekt und konnten teilweise nicht mehr ordnungsgemäß eingefahren werden. Bei einem anderen Fahrzeug beanstandeten die Einsatzkräfte die Hebebühne für Rollstühle. Die vorgeschriebene Sicherheitsprüfung war hier über mehrere Jahre hinweg nicht durchgeführt worden.
Die Polizei Duisburg wird auch zukünftig gezielte Kontrollen im Schülerspezialverkehr durchführen. Das Ziel ist es, die Sicherheit von mobilitätseingeschränkten Schülerinnen und Schülern auf ihren täglichen Wegen nachhaltig zu verbessern.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








