Zahlreiche Verstöße festgestellt – Geschwindigkeitsüberschreitungen besonders auffällig
Duisburg: Polizeilicher Schwerpunkteinsatz in Stadtgebiet

Duisburg (ost)
Während eines Schwerpunkteinsatzes am Mittwoch (7. Oktober) zwischen 14 und 22 Uhr hat die Polizei zahlreiche Verkehrsverstöße im Duisburger Stadtgebiet geahndet. Die meisten Verstöße betrafen Geschwindigkeitsüberschreitungen: Insgesamt wurden 155 entsprechende Verstöße festgestellt. Ein Autofahrer war besonders schnell unterwegs und fuhr in einer 30er-Zone mit fast doppelter Geschwindigkeit.
Zusätzlich wurden sieben Abbiegeverstöße an der Rheintörchenstraße in Wanheimerort, fünf an der Moerser Straße in Rheinhausen und zwei in Hochfeld von den Einsatzkräften registriert. Vier Fahrzeuge waren ohne gültige Hauptuntersuchung unterwegs.
Ein 31-jähriger Duisburger wurde gegen 17:45 Uhr an der Kreuzung Karl-Jarres-Straße/Wanheimer Straße in Richtung Rheinhausen von den Verkehrspolizisten kontrolliert. Die Beamten erkannten den Fahrer sowie das Fahrzeug, mit dem er zuvor ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs war – auch in diesem Fall. Es wurde erneut eine Strafanzeige erstattet und die Weiterfahrt wurde untersagt.
Zusätzlich stellten die Beamten vier Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz und das Kraftfahrzeugsteuergesetz fest.
Auch die Nutzung von E-Scootern wurde überprüft: In elf Fällen waren entweder zwei Personen auf einem E-Scooter unterwegs oder die Fahrer waren durch Kopfhörer abgelenkt. Drei weitere Ordnungswidrigkeiten wurden aufgrund der unzulässigen Nutzung und Zulassung von Elektrokleinstfahrzeugen geahndet. Zudem wurden drei Verstöße wegen der Nutzung eines Mobiltelefons festgestellt.
Die Bilanz verdeutlicht die Bedeutung der Einhaltung von Verkehrsregeln. Geschwindigkeit ist eine der Hauptursachen für Unfälle: Schon geringe Geschwindigkeitsüberschreitungen können den Anhalteweg verlängern und die Folgen eines Unfalls verschlimmern. Auch bei der Nutzung von E-Scootern gibt es erhebliche Gefahren: keine Knautschzone, schneller Kontrollverlust und schwerwiegende Verletzungen bei Unfällen. Die Polizei appelliert daher an alle Verkehrsteilnehmer, die geltenden Regeln einzuhalten, aufmerksam und rücksichtsvoll zu fahren und so zur Sicherheit im Straßenverkehr beizutragen – damit alle sicher nach Hause kommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








