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Duisburg: Polizistin in Ruhrort verletzt

Eine Polizeibeamtin wurde von einem Mann angegriffen und verletzt, der zuvor die Polizei gerufen hatte. Der Täter wurde festgenommen, die Beamtin ins Krankenhaus gebracht.

Foto: Depositphotos

Duisburg (ost)

Während eines Polizeieinsatzes in einer Einrichtung für psychisch erkrankte Personen in der Landwehrstraße hat ein Mann am Sonntagnachmittag (13. September, gegen 16:30 Uhr) eine Polizeibeamtin angegriffen und verletzt.

Der Mann hatte zuvor eigenständig die Polizei kontaktiert. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, griff er die Beamtin an und schlug ihr mit einem bisher unbekannten Gegenstand gegen den Kopf. Danach floh der Bewohner mit dem Gegenstand aus dem Gebäude.

Während der sofort eingeleiteten Tatortbereichsfahndung trafen die Einsatzkräfte den Flüchtigen an der Haltestelle “Karlsplatz” an und nahmen ihn ohne Widerstand fest. Den Gegenstand hatte er nicht mehr bei sich. Die Polizisten brachten den 34-Jährigen zur Wache. Ein freiwilliger Drogentest reagierte positiv auf THC. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Duisburg entnahm ihm ein Arzt eine Blutprobe.

Auf Anweisung des hinzugezogenen Bürger- und Ordnungsamtes der Stadt Duisburg wurde der Mann dann in eine Fachklinik eingewiesen.

Ein Krankenwagen brachte die verletzte Polizeibeamtin zur Behandlung in ein Krankenhaus. Nach ambulanter Behandlung konnte sie das Krankenhaus wieder verlassen. Zu diesem Zeitpunkt war sie jedoch nicht mehr dienstfähig.

Das Kriminalkommissariat 34 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die möglicherweise beobachtet haben, wie ein Mann einen verdächtigen Gegenstand weggeworfen hat.

Hinweis: Die Polizei berichtet grundsätzlich nur zurückhaltend über Einsätze im Zusammenhang mit psychisch erkrankten Personen. Da ein für die Ermittlungen relevanter Gegenstand bisher nicht gefunden werden konnte, wendet sich die Polizei in diesem Fall mit einem Zeugenaufruf an die Öffentlichkeit.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige, im Vergleich zu 60 weiblichen Verdächtigen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Trotz des Anstiegs der Mordraten in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 bei 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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