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Duisburg: Raub hochwertiger Armbanduhr, Erfolg bei Ermittlungen

Am 3. April 2025 wurde eine Armbanduhr auf der Oststraße geraubt. Drei Tatverdächtige wurden festgenommen. Belohnung für Wiederbeschaffung.

Foto: Depositphotos

Düsseldorf (ost)

Zeitpunkt des Verbrechens: Donnerstag, 3. April 2025, um 21:42 Uhr

Unbekannte Täter haben am Abend des 3. April 2025 in der Oststraße in der Nähe der Kirche (St. Maria Empfängnis) einem Opfer eine hochwertige Armbanduhr gestohlen und sind dann in einem Mercedes geflohen.

Weitere Informationen: https://www.presseportal.de/print/6006385-print.html

Ausführliche Untersuchungen des Kriminalkommissariats 13 der Polizei Düsseldorf und der Staatsanwaltschaft Düsseldorf führten zur Identifizierung von drei rumänischen Verdächtigen im Alter von 24, 29 und 30 Jahren in Italien und Rumänien. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf beantragte EU-Haftbefehle für die mutmaßlichen Diebe, die auch vom Amtsgericht Düsseldorf erlassen wurden. Die Haftbefehle wurden im Dezember 2025 vollstreckt. Zwei Verdächtige wurden bereits nach Deutschland überführt, der dritte befindet sich aufgrund eines laufenden Strafverfahrens noch in Rumänien. Das Trio steht derzeit unter dringendem Verdacht, auch für zwei weitere Raubüberfälle von Armbanduhren in Meerbusch und Duisburg verantwortlich zu sein.

Das Opfer bietet hiermit öffentlich eine Belohnung für die Wiederbeschaffung oder Hinweise, die zur Wiederbeschaffung seiner am Donnerstag, den 03. April 2025, in der Oststraße in Düsseldorf gestohlenen Uhr

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führen, in Höhe von 25.000 EUR (in Worten: fünfundzwanzigtausend). Voraussetzung für den Erhalt der Belohnung ist, dass die gestohlene Uhr bei Rückgabe in einem ordnungsgemäßen und funktionsfähigen Zustand ist. Die Belohnung ist bis zum 30.11.2026 zeitlich begrenzt.

Personen, die Hinweise haben, werden gebeten, sich an die Kriminalpolizei Düsseldorf, Kriminalkommissariat 13, unter der Rufnummer 0211 870 0 zu wenden.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die im Jahr 2023 die meisten Raubüberfälle verzeichneten (12625), liegt Nordrhein-Westfalen in Bezug auf die Anzahl der Fälle auf dem gleichen Niveau.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

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