Die Polizei Duisburg ermittelt wegen eines versuchten Raubes in einer Straßenbahn. Der mutmaßliche Täter konnte dank einer aufmerksamen Person und einem Zeugen ohne Beute fliehen.
Duisburg: Raub in Straßenbahn, Polizei sucht Zeugen

Duisburg (ost)
Die Polizei Duisburg hat begonnen, den Fall eines angeblich versuchten Raubes am Sonntagabend (5. April, 19:42 Uhr) in einer Straßenbahn in Duisburg zu untersuchen, nachdem eine bisher unbekannte Person den Vorfall online bei der Polizei NRW gemeldet hat.
Was passiert sein soll: Am Sonntagabend soll ein Verdächtiger versucht haben, das Handy der Anzeigeerstatterin in einer Straßenbahn zu stehlen. Dies schlug fehl, da die Besitzerin des Handys laut geschrien habe. Außerdem sei ein Zeuge hinzugekommen und habe den Täter vertrieben. Der vermeintliche Räuber stieg daraufhin ohne Beute an der Haltestelle „Sonnenstraße“ an der Friedrich-Ebert-Straße aus der Straßenbahn aus. Der Mann soll mindestens 50 Jahre alt gewesen sein und eine schwarze Kappe mit roter Stickerei getragen haben. Seine Jacke und Hose sollen schwarz gewesen sein.
Die Kriminalbeamten bitten nun die Anzeigeerstatterin, den helfenden Mann und weitere Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, sich unter der Rufnummer 0203 2800 bei der Polizei zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








