Zwei Unbekannte rauben Kiosk aus, Mitarbeiter verletzt, Polizei sucht Zeugen mit Beschreibungen der Täter.
Duisburg: Raubüberfall auf Kiosk am Sternbuschweg

Duisburg (ost)
Zwei Personen, die eine Pistole hatten, haben am Donnerstagabend (19. Februar, 20:35 Uhr) einen Kiosk am Sternbuschweg überfallen. Während einer der Täter einen 67-jährigen Angestellten angegriffen hat, hat sein Partner die Kasse genommen. Nach dem Überfall sind die beiden Räuber in Richtung Gabrielstraße geflohen. Sanitäter haben den verletzten Angestellten vor Ort behandelt, der unter Schock stand. Danach wurde er ins Krankenhaus gebracht. Die alarmierten Polizeibeamten haben die Videoaufzeichnungen des Überfalls gesichert.
Die Ermittlungen werden vom Kriminalkommissariat 13 durchgeführt, das nach Zeugen sucht, die Informationen über die Männer haben. Die Beschreibung lautet wie folgt: Beide haben dunkle Haut und sind etwa 20 bis 25 Jahre alt. Einer der Täter ist ungefähr 1,75 bis 1,80 Meter groß und trug eine schwarze Hose, eine schwarze Jacke mit Kapuze und braune Lederschuhe. Sein Komplize soll größer sein und trug zur Tatzeit eine graue Hose sowie eine schwarze Jacke mit Kapuze und hellgraue Turnschuhe. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 13 unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 im Jahr 2022 auf 4163 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Raubüberfällen im Jahr 2023 – 12625 – liegt Nordrhein-Westfalen auf dem gleichen Niveau.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Mordraten in Deutschland ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








