Zwei Unbekannte beraubten einen 17-Jährigen und flüchteten in Richtung Neudorfer Straße. Polizei sucht Zeugen unter 0203 2800.
Duisburg: Raubüberfall in Neudorf

Duisburg (ost)
Zwei Personen, deren Identität unbekannt ist, haben am Freitag (2. Oktober, 17:40 Uhr) einen 17-Jährigen in der Nähe eines Garagenhofes in der Otto-Keller-Straße beraubt und sind in Richtung Neudorfer Straße geflohen.
Der Jugendliche berichtete den angerufenen Polizeibeamten, dass er den Hauptbahnhof durch den Ostausgang verlassen hatte, als ihn eine unbekannte Person ansprach und ihm ein Handy verkaufen wollte. Nachdem sie gemeinsam in Richtung eines Garagenhofes gegangen waren, gesellte sich eine weitere Person dazu. Der Verkäufer des Handys soll ein Messer und einen Schlagstock gezogen haben, den 17-Jährigen damit bedroht und Geld gefordert haben. Der zweite Unbekannte soll auf den Jugendlichen eingeschlagen haben. Das Duo flüchtete zusammen mit dem Bargeld.
Der leicht verletzte Jugendliche beschrieb den Polizisten die beiden Männer wie folgt:
Die Ermittlungen wurden vom Kriminalkommissariat 13 aufgenommen, das Zeugen sucht, die Informationen über die Tat oder das Duo geben können. Hinweise werden von den Ermittlern unter der Rufnummer 0203 2800 entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478 an. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Nordrhein-Westfalen war damit auch weiterhin die Region mit den meisten registrierten Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt








