Polizei entdeckt Cannabis in Duisburger Auto, Fahrer verhält sich verdächtig. Ermittlungen wegen Drogenhandels eingeleitet.
Duisburg: Rauschgiftspürhund findet Drogen im Pkw

Duisburg (ost)
Am Mittwoch (26. November, 19:35 Uhr) wurde ein Ford Focus von Polizeikräften kontrolliert und es wurde Cannabisgeruch im Auto festgestellt.
Der 42-jährige Fahrer schien nervös zu sein und die Beamten hatten den Verdacht, dass er Drogen konsumiert haben könnte. Aufgrund des Geruchs und seines Verhaltens erließ ein Richter beim Amtsgericht Duisburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg einen Durchsuchungsbeschluss für das Fahrzeug und die Wohnung des Mannes.
Der Duisburger Rauschgiftspürhund „Buddy“ wurde eingesetzt und entdeckte Drogen im Fahrzeug. Die Polizisten fanden mehrere Tüten Cannabis, Bargeld in typischer Stückelung sowie ein Mobiltelefon. In der Wohnung (Kaiser-Friedrich-Straße) des Mannes mit syrischer Staatsangehörigkeit wurden keine weiteren Drogen gefunden.
Die Polizisten erstatteten Anzeige wegen des Handels mit Cannabis und stellten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige aus, da der Fahrer während der Fahrt nicht angeschnallt war. Das Kriminalkommissariat 24 hat die Ermittlungen aufgenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen von 2022 auf 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63.352 auf 65.532. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 56.367 auf 57.879 zurück. Unter den Verdächtigen waren 49.610 männlich, 6.757 weiblich und 16.655 nicht-deutsche Personen. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73.917 Fälle in Nordrhein-Westfalen – zeigt sich, dass die Situation in dieser Region weiterhin besorgniserregend ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








