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Duisburg: Rollerfahrer gestürzt nach Vorfahrt-Unfall

Ein Rollerfahrer stürzte nachdem ihm ein Autofahrer die Vorfahrt nahm. Zeugen gesucht für Ermittlungen des Verkehrskommissariats 21.

Foto: Depositphotos

Duisburg (ost)

Am Mittwochmorgen (25. Februar, 9:50 Uhr) stürzte ein Rollerfahrer im Bereich eines Kreisverkehrs an der Römerstraße/Herzogstraße. Der 68-Jährige gab an, dass ihm ein Autofahrer die Vorfahrt genommen habe, weshalb er stark bremsen musste und fiel. Aufgrund von Schmerzen wurde er ins Krankenhaus gebracht.

Ein Zeuge, ein Autofahrer (55), der den Vorfall beobachtet hatte, stellte sich den Beamten zur Verfügung. Er fuhr mit seinem Auto unmittelbar hinter dem Verursacherfahrzeug die Herzogstraße in Richtung des Kreisverkehrs entlang. Plötzlich fuhr der dunkle Van in den Kreisverkehr und nahm dem Rollerfahrer, der sich bereits im Kreisverkehr befand, die Vorfahrt.

Der Fahrer oder die Fahrerin des schwarzen VW Vans fuhr ohne anzuhalten weiter. Die Einsatzkräfte sicherten Spuren an der Unfallstelle und erstatteten Anzeige.

Das Verkehrskommissariat 21 hat die Ermittlungen aufgenommen. Personen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Die Verursacherin oder der Verursacher des Vorfalls werden ebenfalls gebeten, die Polizei unter der Rufnummer 0203 2800 zu kontaktieren.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel beliefen sich auf 3.764, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle betrugen 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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