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Duisburg: Schreckschusswaffe sichergestellt

Polizisten nahmen eine Anzeige auf, nachdem ein Mann mit Schreckschusswaffe das Jobcenter betrat. Die Waffe wurde abgenommen und der Mann zur Polizeiwache gebracht.

Foto: Depositphotos

Duisburg (ost)

Am Freitagmorgen (4. September, 10 Uhr) wurde eine Anzeige von Polizisten aufgenommen, da ein 49-Jähriger mit einer ungeladenen Schreckschusswaffe das Jobcenter an der Dr.-Alfred-Herrhausen-Allee betrat.

Der Mann wurde von Sicherheitsmitarbeitern entwaffnet. Es wurde niemand bedroht oder verletzt. Die Schreckschusspistole wurde von den Polizisten sichergestellt und der Duisburger wurde zur Polizeiwache Rheinhausen gebracht, wo er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen wurde.

Das Kriminalkommissariat 11 hat die Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz übernommen. Zudem erhielt der 49-Jährige ein Hausverbot.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle gemeldet, von denen 357 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 470, von denen 443 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu der Region in Nordrhein-Westfalen mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass die Situation in dieser Region besonders besorgniserregend ist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24