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Duisburg: Schussverletzung in Ruhrort, Tatverdächtiger gefasst

Ein 60-Jähriger wurde durch einen Streifschuss verletzt, als ein 40-Jähriger ihm den Inhalt eines Rucksacks zeigte. Der Tatverdächtige wurde festgenommen und positiv auf Alkohol und Drogen getestet.

Foto: Depositphotos

Duisburg (ost)

Am Donnerstagmorgen (2. Juli, 8:15 Uhr) wurden Beamte zur Friedrich-Ebert-Straße gerufen, da ein Mann angeblich eine Schussverletzung erlitten hatte. Der 60-Jährige gab an, dass er in der Nähe eines Supermarktes auf einer Bank saß, als ein ihm bekannter 40-Jähriger sich neben ihn setzte und ihm den Inhalt eines mitgeführten Rucksacks zeigte. Darin befanden sich laut dem 60-Jährigen mehrere Spielzeugpistolen sowie ein offenbar alter Revolver.

Später fiel der Rucksack zu Boden. Dabei löste sich möglicherweise ein Schuss, wie bisherige Erkenntnisse zeigen. Der 60-Jährige erlitt eine oberflächliche Verletzung am Arm (Streifschuss). Der 40-Jährige entfernte sich dann mit dem Rucksack auf einem Fahrrad in Richtung Laar. Ein Rettungswagen brachte den leicht verletzten 60-Jährigen zur Behandlung in ein Krankenhaus.

Bei der Fahndung trafen Einsatzkräfte den Verdächtigen kurz darauf auf der Fabrikstraße an und brachten ihn zur Polizeiwache Ruhrort. Ein freiwilliger Atemalkoholtest sowie ein Drogenvortest waren positiv. Auf Anordnung eines Richters wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen.

Die Polizisten sicherten den Rucksack. Darin befanden sich unter anderem eine Schreckschusswaffe, ein Revolver, verschiedene Patronen, zwei Messer, Pfefferspray sowie Betäubungsmittel. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.

Quelle: Presseportal

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