Ein 31-jähriger Mann wurde von mehreren Personen mit einer Eisenkette angegriffen und beraubt. Ermittlungen laufen, Zeugen werden gesucht.
Duisburg: Schwere Raub in Ruhrort

Duisburg (ost)
Ein Bewohner (38) rief in der Nacht zum Dienstag (2. Juni, 02:15 Uhr) die Polizei an, weil er sah, wie mehrere Personen in der Bergiusstraße/Fabrikstraße in einen körperlichen Streit gerieten.
Als die Polizei eintraf, trafen sie auf mehrere Personen – darunter auch auf einen 31-jährigen Verletzten. Der Mann (31) erzählte den Beamten, dass mehrere Männer und eine Person mit Hund auf ihn zugegangen seien und plötzlich mit einer Eisenkette auf ihn eingeschlagen hätten. Nachdem er schwer geschlagen und getreten worden sei, sollen die Personen ihm seine Brusttasche mit einer größeren Geldsumme genommen haben. Dann sollen einige von ihnen geflohen sein – darunter auch die Person mit dem Hund.
Die Polizisten identifizierten nach der Befragung des Opfers und weiterer Zeugen mindestens zwei Verdächtige (38 und 39 Jahre). Der 38-Jährige hatte die Eisenkette bei sich. Die Beamten nahmen den Mann vorläufig fest. Er behauptete, dass der 31-Jährige ihn zuerst körperlich angegriffen habe.
Der 31-jährige Verletzte wurde schwer verletzt und musste daher im Krankenhaus behandelt werden.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg erließ ein Richter am Amtsgericht Duisburg einen Haftbefehl gegen den 38-Jährigen wegen schweren Raubes und gefährlicher Körperverletzung.
Jetzt müssen die Beteiligten sich mit dem Strafverfahren auseinandersetzen. Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen in diesem Fall aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Informationen über die Tat und die flüchtigen Personen – insbesondere über die Person mit dem Hund – geben können. Hinweise werden von den Ermittlern unter der Rufnummer 0203 2800 entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten registrierten Raubüberfällen im Jahr 2023 insgesamt 12625 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord aufgezeichnet, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu der Region in Nordrhein-Westfalen mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass die Kriminalitätsrate in dieser Region besorgniserregend hoch ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








