Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Duisburg: Schwere Verletzung nach Auseinandersetzung vor Kiosk

Ein Mann wurde bei einem Vorfall vor einem Kiosk schwer verletzt und zwei Tatverdächtige befinden sich in Untersuchungshaft.

Foto: Depositphotos

Duisburg (ost)

In der Nacht von Montag auf Dienstag (7. Juli, 3:45 Uhr) wurden mehrere Streifenwagen zu einem Kiosk in der Kammerstraße gerufen, da es dort zu einem Vorfall zwischen mehreren Personen kam, bei dem angeblich auch Messer verwendet wurden. Ein Angestellter (55) des Kiosks erzählte den Polizisten von dem Vorfall und gab ihnen eine Beschreibung der Beteiligten, die zuvor vom Tatort geflohen waren.

Währenddessen wurde ein schwer verletzter Mann (27) von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht, um dort stationär behandelt zu werden. Es besteht keine Lebensgefahr.

Bei den Fahndungsmaßnahmen trafen die Einsatzkräfte auf zwei Männer (20, 24). Da die Beamten vermuteten, dass sie an der Tat beteiligt waren, wurden sie vorläufig festgenommen und zur Wache gebracht. Bei der Untersuchung vor Ort ergaben sich zunächst Hinweise darauf, dass auch ein weiterer 24-Jähriger möglicherweise an dem Vorfall beteiligt war. Auch er wurde vorläufig festgenommen.

Aufgrund des Verdachts, dass die mutmaßlichen Täter sowie das Opfer unter Alkoholeinfluss standen, ordnete die Staatsanwaltschaft Duisburg die Entnahme von Blutproben an.

Nach den anschließenden Untersuchungen konnte der Verdacht gegen einen der mutmaßlichen Täter (24) nicht weiter erhärtet werden. Er wurde daraufhin freigelassen.

Am Donnerstag (8. Juli) erließ eine Richterin des Amtsgerichts Duisburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg Untersuchungshaftbefehle gegen die verbleibenden beiden Tatverdächtigen (20,24). Das Duo befindet sich nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung in Untersuchungshaft.

Das Kriminalkommissariat 36 hat die Ermittlungen zu den Hintergründen des Vorfalls aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Informationen zu dem Geschehen geben können. Hinweise werden von der Kripo unter der Rufnummer 0203 2800 entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Karte für diesen Artikel

nf24