Drei Verletzte, Autobahn stundenlang gesperrt. Rettungskräfte kämpfen mit schwieriger technischer Rettung.
Duisburg: Schwerer Lkw-Unfall auf der A2

Oberhausen (ost)
Bottrop/Oberhausen – Am Abend des Donnerstags ereignete sich auf der Autobahn A2 in Richtung Köln ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei Lastwagen. Um 18:30 Uhr wurden die Rettungskräfte alarmiert. Bei der Kollision wurden drei Personen in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und zum Teil schwer verletzt. Die Feuerwehr begann sofort nach ihrer Ankunft mit umfangreichen Rettungsmaßnahmen. Neben der Erstversorgung lag der Fokus vor allem auf der technischen Rettung. Diese war aufgrund der stark deformierten Führerhäuser äußerst schwierig. Besonders herausfordernd war die Befreiung von zwei Insassen, da eines der Führerhäuser stark beschädigt und teilweise abgeknickt war. Nach intensiven Rettungsmaßnahmen gelang es den Einsatzkräften, alle drei Verletzten aus den Wracks zu befreien und dem Rettungsdienst zu übergeben. Zwei der schwer Verletzten wurden dann mit Rettungshubschraubern in spezialisierte Krankenhäuser geflogen. Während der Rettungsarbeiten und der folgenden Unfallaufnahme war die A2 in Richtung Köln vollständig gesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Insgesamt waren 48 Rettungskräfte vor Ort, darunter die Feuerwehren aus Bottrop und Oberhausen. Unterstützung erhielten sie von der Feuerwehr Duisburg, die den Rettungsdienst der Stadt Oberhausen verstärkte. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








