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Duisburg: Senior in Wohnung bestohlen, Die Kriminalpolizei sucht Zeugen

Ein unbekannter Täter gab sich als Telekommunikationsmitarbeiter aus, um Bargeld von einem Senior in Duisburg zu stehlen. Die Polizei bittet um Hinweise zu den Tätern.

Foto: Depositphotos

Duisburg (ost)

Am Dienstagabend (17. Februar) ereignete sich gegen 18:30 Uhr ein Überfall in einer Wohnung am Walderbenweg. Ein bislang unbekannter Täter gab vor, ein Mitarbeiter eines Telekommunikationsunternehmens zu sein, um Zugang zur Wohnung eines älteren Herren zu erhalten. Er behauptete, das VHS-Gerät des Mannes überprüfen zu müssen.

Als sie im Wohnzimmer ankamen, bemerkte der Duisburger, dass ein weiterer Mann den Raum betrat. Dieser trug eine schwarze Sturmhaube und zog den älteren Herren in den Flur. Der Senior versuchte, sich zu wehren, indem er laut um Hilfe rief. Daraufhin hielt ihm der Mann den Mund zu, drückte ihn gegen die Wand und bedrohte ihn. Währenddessen durchsuchte der Komplize die Wohnung nach Wertgegenständen.

Das Duo stahl einen Umschlag mit Bargeld im vierstelligen Bereich und machte sich aus dem Staub. Der Senior erzählte den Beamten, dass er das Geld eigentlich an das Tierheim spenden wollte.

Das Kriminalkommissariat 32 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung. Die Täter werden wie folgt beschrieben: 30 bis 35 Jahre alt, dunkel gekleidet, schwarze Handschuhe, kräftige Statur. Einer der Täter ist etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß, der andere etwa 1,85 bis 1,90 Meter. Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Informationen zu den Tätern haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0203 2800 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 wurden 310 nicht-deutsche Verdächtige verzeichnet. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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