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Duisburg: Seniorin um hohe Bargeldsumme betrogen

Eine Unbekannte erbeutete durch Schockanruf eine hohe Bargeldsumme von einer Seniorin. Die Täterin gab vor, Geld für die medizinische Behandlung ihrer Tochter zu benötigen.

Foto: Depositphotos

Duisburg (ost)

Am Mittwoch (22. Juli) wurde eine ältere Frau von einer Unbekannten mit einem Schockanruf um eine große Menge Bargeld betrogen. Die Anruferin gab vor, dass dringend viel Geld für die medizinische Behandlung ihrer Tochter benötigt würde. Später, gegen 16:45 Uhr, fand die Geldübergabe an der Haustür der älteren Frau in der Gleiwitzer Straße statt.

Die Unbekannte wird auf etwa 40 Jahre alt geschätzt und ist ungefähr 1,72 Meter groß. Sie hat dunkle Haare, die nach hinten gebunden sind, und trug ärztliche Kleidung mit weißen und blauen Details. Außerdem hatte sie eine blaue Handtasche bei sich.

Das Kriminalkommissariat 32 bittet Zeuginnen und Zeugen, die verdächtige Personen zur Tatzeit beobachtet haben oder Informationen über die Tatverdächtige haben, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizei Duisburg unter der Rufnummer 0203 2800 entgegen.

Die Polizei Duisburg warnt eindringlich:

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Besonders auffällig ist die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen, die von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023 anstieg. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24