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Duisburg: Sondereinsatz Verkehrsunfälle mit Kindern

Die Polizei Krefeld führte einen Sondereinsatz zur Erhöhung der Verkehrssicherheit durch. Dabei wurden 94 Verkehrsverstöße festgestellt.

Foto: Depositphotos

Krefeld (ost)

Am Mittwoch (11. März 2026) führte die Verkehrsdirektion der Polizei Krefeld von 6:00 bis 12:30 Uhr eine Sonderaktion im Stadtgebiet von Krefeld durch. Unterstützt wurden sie dabei von Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei aus Duisburg. Das Ziel des Einsatzes war es, die Verkehrssicherheit langfristig zu verbessern und die Ursachen von Verkehrsunfällen mit Kindern zu reduzieren. Bei mobilen und festen Verkehrskontrollen überprüften die Einsatzkräfte das Verhalten von Autofahrern, Radfahrern, E-Scooter-Fahrern und Fußgängern. Der Innenstadtbereich wurde intensiv von Fahrradstreifen der Polizei Krefeld überwacht. Dabei wurden insgesamt 94 Verkehrsverstöße festgestellt: 62 Autofahrer waren zu schnell unterwegs, zwölf Autofahrer erhielten Verwarnungen, weil sie falsch abbogen, und zwei Autofahrer wurden dabei erwischt, wie sie während der Fahrt ein Handy benutzten.

Zusätzlich erstattete die Polizei zwei Anzeigen nach dem Pflichtversicherungsgesetz und verhängte weitere sechs Verwarnungen wegen Parkverstößen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Unfälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3.764, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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