Kriminalpolizei ermittelt nach Auseinandersetzung mit Pfefferspray und Verletzten. Ermittlungen zu den Beteiligten und Hintergründen laufen.
Duisburg: Streit unter Jugendlichen in Beeck

Duisburg (ost)
Am Freitagmittag (19. Dezember, 11:50 Uhr) gab es an der Möhlenkampstraße an einer Bushaltestelle in der Nähe einer Schule angeblich eine Auseinandersetzung zwischen Schülern.
Als die Polizei eintraf, fand sie keine Auseinandersetzung mehr vor und es waren nur noch einzelne Personen vor Ort. Zeugen erzählten den Beamten, was passiert sein soll:
Es soll bereits am Tag zuvor (18. Dezember) zu einem vermeintlich beleidigenden Streit zwischen Schülern gekommen sein. Aus bisher unbekannten Gründen sollen die Differenzen am Freitag erneut eskaliert sein. Das Ergebnis: Es soll zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den Kontrahenten und anderen Personen gekommen sein, bei der auch Pfefferspray eingesetzt wurde. Laut Zeugenaussagen sollen ungefähr ein Dutzend Personen beteiligt gewesen sein. Drei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren erlitten leichte Verletzungen durch das Reizgas.
Einen der leicht Verletzten (17) fanden die Polizisten vor Ort, die anderen beiden hatten den Ort zuvor verlassen. Der 17-Jährige werde sich um medizinische Versorgung kümmern – so berichtete er den Beamten. Die Polizei nahm vor Ort Anzeigen auf und notierte die Personalien mehrerer Anwesender.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zu den Beteiligten und den Hintergründen der gefährlichen Körperverletzung dauern derzeit an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen von 380 Fällen im Jahr 2022 auf 470 Fälle im Jahr 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 357 Fälle gelöst, während im Jahr 2023 443 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 männliche Verdächtige, 75 weibliche Verdächtige und 310 nicht-deutsche Verdächtige gab. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 aufgezeichnete Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








