Pferde und Ponys blockierten den Verkehr in Duissern, wurden sicher auf Parkplatz gebracht. Polizei und Passanten halfen bei Rettungsaktion.
Duisburg: Tierischer Ausflug gestoppt

Duisburg (ost)
Am Freitagnachmittag (28. November, 14:30 Uhr) kam es zu Verkehrsproblemen in Duissern, als nicht nur Autos, sondern auch Pferde und Ponys die Straßen blockierten. Die vier Tiere hatten sich spontan von ihrer Koppel am Ruhrdeich losgerissen und beschlossen, einen kleinen Spaziergang durch den Stadtteil zu machen.
Sie liefen über den Ruhrdeich und gelangten schließlich in die Max-Peters-Straße, wo sie den Verteilerkreis in der Nähe eines Großhandelsunternehmens blockierten. Dies führte zu Verkehrsbehinderungen, weshalb die alarmierten Polizisten den Bereich vorübergehend abriegelten. Besonders die nahe gelegene Autobahn A 40 stellte eine zusätzliche Gefahr dar.
Dank der Hilfe von Passanten gelang es den Rettungskräften, drei neugierige Tiere in Sicherheit zu bringen. Zwei Shetlandponys und ein Fjordpferd wurden auf den Parkplatz des Großhandelsunternehmens geführt, wo die Geschäftsleitung spontan den umzäunten Fahrradparkplatz zur Verfügung stellte. Die Tiere konnten dort bleiben, bis ihre Besitzer eintrafen – und zur Freude der Vierbeiner gab es sogar extra Möhren zur Beruhigung.
Das zweite Pferd wurde von Passanten und dem Besitzer direkt vom Feld am Ruhrdeich in den Stall gebracht – ein glückliches Ende für den tierischen Ausflug.
Der Besitzer des Hofes erklärte den Beamten, dass die Koppel mit mehreren Toren gesichert sei. Ob diese (versehentlich) nicht ordnungsgemäß verschlossen waren, blieb jedoch unklar.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle waren jedoch Übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








