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Duisburg: Tödliches Kfz-Rennen in Kaßlerfeld

Ein Rollerunfall endet in Lebensgefahr für einen 32-jährigen Fahrer und seine Sozia. Die Polizei vermutet ein verbotenes Rennen und nimmt Ermittlungen auf.

Foto: Depositphotos

Duisburg (ost)

Am Abend des Samstags (6. Juni, 21:55 Uhr) hatte ein Rollerfahrer im Alter von 32 Jahren einen Unfall auf dem Ruhrdeich. Sowohl er als auch seine 20-jährige Mitfahrerin wurden verletzt und wurden mit einem Krankenwagen in ein Krankenhaus gebracht. Der 32-Jährige schwebt in Lebensgefahr. Ein weiterer Mann (27) wurde am Unfallort auf einem Roller angetroffen, bei dem vermutet wird, dass er unter dem Einfluss von Alkohol stand. Ein Arzt entnahm später eine Blutprobe. Aufgrund der Spuren am Unfallort und der Zeugenaussagen geht die Polizei von einem illegalen Autorennen aus und erstattete Anzeige. Es wurde ein Team zur Unfallaufnahme angefordert, um den Unfall zu dokumentieren. Beide Roller wurden beschlagnahmt. Es stellte sich außerdem heraus, dass beide Fahrer ohne Fahrerlaubnis unterwegs waren. Entsprechende Anzeigen wurden erstattet. Auch die Besitzer der Roller erhielten Anzeigen, da sie Personen ohne Fahrerlaubnis fahren ließen. In dem Rucksack des 32-Jährigen wurde zudem ein verbotenes Messer gefunden, auch hierzu erstattete die Polizei Anzeige.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten 11.172 und die Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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