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Duisburg: Verkehrskontrollen in Hochfeld/Hamborn

Polizei und Stadt Duisburg führten Verkehrskontrollen durch, mehrere Anzeigen und Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet.

Schwerpunkteinsatz
Foto: Presseportal.de

Duisburg (ost)

Am Wochenende (10. und 11. Oktober) führten Verkehrspolizisten in Zusammenarbeit mit der Vollstreckungsbehörde der Stadt Duisburg Verkehrskontrollen an zwei Standorten im Stadtgebiet von Duisburg durch und hatten Verkehrssünder im Visier.

Am Samstagabend um 21:10 Uhr stoppten die Beamten einen 32-jährigen Fahrer eines Renault Twingo auf der Wanheimer Straße in Hochfeld. Als sie sich dem Fahrzeug näherten, das noch einen Beifahrer hatte, rochen die Polizisten Cannabis. Ein freiwilliger Drogentest war positiv. Daher nahmen die Beamten den Duisburger mit zur Polizeiwache, wo ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Sie untersagten dem Mann die Weiterfahrt und stellten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige aus.

In einem anderen Fall entnahm ein Arzt auf der Polizeiwache einem 22-jährigen Fahrer um 22:05 Uhr eine Blutprobe, weil er unter dem Einfluss von THC über die Wanheimer Straße fuhr. Zuvor hatten die Beamten den Fahrer des schwarzen Audi A5 kontrolliert. Der 22-Jährige stimmte einem freiwilligen Drogentest zu, der positiv auf THC war. Auch er durfte nicht weiterfahren und muss sich mit einem Ordnungswidrigkeitenverfahren auseinandersetzen.

Als die Beamten ein anderes Fahrzeug genauer unter die Lupe nahmen, stellten sie zusammen mit Mitarbeitern der Vollstreckungsbehörde unter anderem nicht genehmigte Scheinwerfer und Felgen, einen unzulässigen Schaltknauf sowie Sportluftfilter fest. Die Betriebserlaubnis war somit erloschen und der Fahrzeugbesitzer muss sich mit einem Ordnungswidrigkeitenverfahren auseinandersetzen.

In der Duisburger Straße/Kampstraße fuhr am Sonntag ein 22-Jähriger in die Kontrollstelle, der ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs war. Er muss nun mit einem Strafverfahren rechnen.

Die Geschwindigkeitsüberwachung der Stadt Duisburg stellte insgesamt 216 Verstöße fest. Es wurden 147 Verwarnungen ausgesprochen und 69 Bußgeldverfahren eingeleitet. Die Polizei verhängte insgesamt 140 Verwarnungen und 35 Bußgelder.

Insgeamt droht nun sieben Fahrzeugführern ein Fahrverbot.

Die Einhaltung der erlaubten Geschwindigkeit und der Vorschriften im Straßenverkehr betrifft jeden. Das wichtigste Gut ist das Leben – wer sicher fährt, hat eine höhere Chance sicher anzukommen. Sie schützen nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der NRW-Initiative #sicherimStraßenverkehr: https://sicherimstrassenverkehr.nrw/

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Fälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte auf den Straßen Nordrhein-Westfalens.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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