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Duisburg: Verkehrsteilnehmer angegriffen

Ein 31-Jähriger randalierte unter Drogeneinfluss, griff Passanten und Autofahrer an. Polizei sucht nach beteiligtem Rollerfahrer.

Foto: Depositphotos

Duisburg (ost)

Am Dienstagabend (13. Juli, 23:20 Uhr) hat ein 31-jähriger Mann anscheinend unter dem Einfluss von Drogen in der Breite Straße randaliert. Er hat Briefkästen und parkende Autos mit der Faust geschlagen, Passanten angeschrien und sich mitten auf die Straße gestellt, um einen Roller am Vorbeifahren zu hindern. Anschließend hat er sowohl den Rollerfahrer als auch den Fahrer des dahinter haltenden Autos (46 Jahre alt) angegriffen. Ein Nachbar hat die Polizei informiert und angegeben, dass der 31-Jährige kurz zuvor Kokain konsumiert haben soll. Die Polizei hat den Mann zur Beruhigung und zur Verhinderung weiterer Straftaten auf die Wache gebracht. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wurde ihm außerdem eine Blutprobe entnommen. Er muss sich nun mit einer Anzeige unter anderem wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr auseinandersetzen. Das Kriminalkommissariat 34 führt die Ermittlungen und sucht unter anderem nach dem Rollerfahrer, der an dem Vorfall beteiligt war. Dieser war bereits vom Tatort verschwunden, als die Polizei eintraf. Der Rollerfahrer, Zeugen und weitere mögliche Geschädigte werden gebeten, sich unter 0203 2800 an die Polizei Duisburg zu wenden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 auf 65.532. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 56.367 im Jahr 2022 auf 57.879 im Jahr 2023 leicht zurück. Von den Verdächtigen waren 49.610 männlich, 6.757 weiblich und 16.655 nicht-deutsch im Jahr 2022. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 73.917 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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