Auto kollidiert mit E-Scooter-Fahrer und flüchtet – Polizei sucht Zeugen. Nach einem Zusammenstoß flüchteten die Insassen des Autos, ohne dem Verletzten zu helfen oder ihre Personalien zu hinterlassen.
Duisburg: Verkehrsunfall in Mittelmeiderich
Duisburg (ost)
Nach einem Verkehrsunfall mit anschließender Fahrerflucht am Montagnachmittag (28. Juli) bittet die Polizei Duisburg um Zeugenhinweise.
Der Vorfall im Detail: Um 17 Uhr soll ein 19-Jähriger seinen E-Scooter an der Kreuzung Von-der-Mark-Straße / Weißenburger Straße geschoben haben, als eine Autofahrerin rückwärts aus einer Parklücke gefahren sein und dabei den jungen Mann gestreift haben soll. Der 19-Jährige fiel daraufhin und soll sich dabei leicht verletzt haben.
Nach dem Zusammenstoß stiegen die Fahrerin und ein männlicher Beifahrer aus dem Auto aus. Nach einer kurzen Diskussion mit dem gestürzten E-Scooter-Fahrer stiegen sie jedoch wieder ein und fuhren zusammen mit einer dritten Person in Richtung Wittkampstraße davon – ohne dem Duisburger zu helfen, ihre Kontaktdaten zu hinterlassen oder die Polizei zu informieren.
Der 19-Jährige erstattete später Anzeige auf der Polizeiwache in Ruhrort. Die flüchtige Autofahrerin beschreibt er wie folgt: 30 bis 40 Jahre alt, etwa 1,70 bis 1,75 Meter groß, schlank, schwarze, schulterlange Haare.
Die Polizei bittet um Informationen: Wer hat den Unfall gesehen oder kann Angaben zum flüchtigen Fahrzeug oder den Insassen machen? Hinweise werden vom Verkehrskommissariat 21 unter der Rufnummer 0203 2800 entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
2023 | |
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Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
Ortslage – innerorts | 55.296 |
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
Getötete | 450 |
Schwerverletzte | 11.172 |
Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)