Ein 11-jähriger Junge kollidierte auf einem E-Scooter mit einem Auto, während sein Sozius nur leichte Blessuren davontrug. Die Polizei warnt vor den Risiken der E-Scooter-Nutzung.
Duisburg: Verkehrsunfall in Neumühl, Kind auf E-Scooter schwer verletzt

Duisburg (ost)
Am Montagabend (24. August, 19:15 Uhr) hat ein 11-jähriger Junge auf einem E-Scooter auf der Lehrerstraße mit einem Auto zusammengestoßen. Einige Zeugen berichteten den Rettungskräften, dass der 11-Jährige vom Bürgersteig auf die Straße gefahren sei, ohne auf den Verkehr zu achten.
Der beteiligte Fahrer (63) eines schwarzen Seat erklärte, dass der mit zwei Personen besetzte E-Scooter so plötzlich auf ihn zukam, dass er die frontale Kollision nicht mehr verhindern konnte.
Während der 11-Jährige schwere Verletzungen erlitt, kam sein Mitfahrer (15) mit leichten Blessuren und dem Schrecken davon.
Während Polizisten die Unfallstelle absicherten und den Vorfall aufzeichneten, brachten Rettungskräfte den E-Scooter-Fahrer zur stationären Behandlung ins Krankenhaus. Es besteht keine Lebensgefahr. Das Verkehrskommissariat 21 hat die Ermittlungen aufgenommen.
Schon am Sonntagnachmittag (23. August, 16:31 Uhr) ereignete sich auf der Friedrich-Ebert-Straße in Aldenrade ein Verkehrsunfall, bei dem ein 15-jähriger E-Scooter-Fahrer ohne äußere Einwirkung stürzte und schwere Kopfverletzungen erlitt.
E-Scooter sind sehr beliebt, aber viele unterschätzen die Risiken. Hohe Geschwindigkeiten, das Fehlen von Knautschzonen und die Tatsache, dass oft kein Helm getragen wird, führen dazu, dass auch vermeintlich leichte Stürze schwerwiegende Verletzungen nach sich ziehen können.
Die Polizei Duisburg appelliert daher an alle Verkehrsteilnehmer: Halten Sie sich an die Verkehrsregeln. Fahren Sie aufmerksam und verantwortungsbewusst. Tragen Sie wenn möglich einen Helm. Und vor allem: Unterschätzen Sie nicht die Gefahren, die mit der Nutzung eines E-Scooters verbunden sind.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% der Gesamtzahl entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle, was 8,68% ausmacht, außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Fälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Fälle (1,08%). Bei den Verkehrsunfällen wurden 450 Menschen getötet, 11.172 schwer verletzt und 68.000 leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








