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Duisburg: Verkehrsunfall zwischen Lkw und Fahrrad

Eine 71-jährige Fahrradfahrerin wurde bei einem Zusammenstoß mit einem Lkw lebensgefährlich verletzt. Der Unfall ereignete sich am Montagnachmittag in Kaßlerfeld.

Foto: Depositphotos

Duisburg (ost)

Am Montagnachmittag (14. September, 14:35 Uhr) gab es eine Kollision zwischen einem Lkw und einem Fahrrad im Bereich Max-Peters-Straße/Ruhrdeich – die 71-jährige Fahrradfahrerin erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

Der genaue Unfallhergang war wie folgt:

Der 62-jährige Lkw-Fahrer fuhr auf dem Ruhrdeich in Richtung Mülheim. Augenzeugen berichteten den Polizisten, dass die 71-jährige Frau plötzlich mit ihrem Fahrrad die Max-Peters-Straße in Richtung Ruhrdeich über die Verkehrsinsel überquert haben soll und trotz der Vollbremsung des Lkw von diesem erfasst wurde. Da die Radfahrerin nicht ansprechbar war, leisteten Passanten Erste Hilfe und alarmierten die Rettungskräfte.

Ein Rettungshubschrauber brachte die Schwerverletzte zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Polizisten forderten einen Rettungswagen für den Lkw-Fahrer an, der unter Schock stand. Ein Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Essen untersuchte den Unfall. Während des Einsatzes sperrten die Beamten die Straßen. Das beschädigte Fahrrad wurde sichergestellt. Die Angehörigen der Verletzten wurden vom Verkehrsunfallopferschutz informiert.

Die 71-jährige Frau schwebt weiterhin in Lebensgefahr. Das Verkehrskommissariat 22 hat die Ermittlungen an der Unfallstelle aufgenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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