Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Duisburg: Wiegeaktion für Wohnwagen und Wohnmobile

Am Auftakt der Sommerferien stand die Sicherheit von Campern im Fokus. Die Polizei Duisburg und Partner boten Gewichtsprüfungen und Beratungen an.

Collage
Foto: Presseportal.de

Duisburg (ost)

Zum Start der Sommerferien stand am Freitagnachmittag (17. Juli) an der Schauinsland-Reisen-Arena die Sicherheit von Campern im Mittelpunkt, insbesondere in Bezug auf Gewicht und Überladung: Die Polizei Duisburg präsentierte gemeinsam mit der NRW-Initiative #sicherimStraßenverkehr und der DEKRA jeweils eine Schwerlastwaage, damit Wohnmobil- und Wohnwagenbesitzer das Gewicht ihrer Fahrzeuge überprüfen konnten.

Insgesamt 81 Camper und andere Fahrzeuggespanne nutzten diese Gelegenheit, fuhren über die Waage und diskutierten mit den Experten unter anderem über Themen wie Ladungssicherung und Einbruchschutz.

Die Organisatoren der NRW-Initiative #sicherimStraßenverkehr arbeiteten mit der Polizei Duisburg und renommierten Partnern wie dem ADAC Nordrhein, B.A.D.S., der DEKRA und der Duisburger Verkehrswacht zusammen, um den Besuchern eine gelungene Mischung aus Information, Wägung und direkter Hilfe zu bieten. Das Ziel war es, Überladung zu vermeiden, das Fahrverhalten zu verbessern und teure Bußgelder durch verantwortungsvolles Handeln zu verhindern.

Von 14:00 bis 18:00 Uhr verwandelte sich das Gelände rund um die Schauinsland-Reisen-Arena in einen lebendigen Treffpunkt für Camper. Vor Ort standen Experten bereit, um individuelle Fragen zu beantworten: Wie können Einbruchsschutz, Gasflaschensicherheit und Reifenkontrollen das Reiseerlebnis sicherer machen? Welche Tipps helfen bei der Ladungssicherung und welche Vorschriften gelten speziell für Wohnmobile und Wohnwagen?

Die Besitzer von Wohnmobilen und Wohnwagen konnten das Gesamtgewicht ihres Fahrzeugs überprüfen lassen, um sicherzustellen, dass die Ladung innerhalb der zulässigen Grenzen bleibt und der Bremsweg nicht unnötig verlängert wird. Zusätzlich bot die mobile Zweiradprüfstation des ADAC Nordrhein Sicherheitschecks für Fahrräder, Pedelecs und E-Bikes – einschließlich kleiner Reparaturen – an. Ein Fahrsimulator gab den Besuchern die Möglichkeit, Fahrgefühl und Reaktionsvermögen unter realen Bedingungen zu testen.

Besonders bemerkenswert waren die menschlichen Geschichten: eine lustige Begegnung, weil anstelle eines Beifahrers ein Chihuahua namens „Lurchi“ mit seinem Bellen für Unterhaltung sorgte. An der Spitze stand ein Wohnmobil mit einem gewogenen Gewicht von 14.300 Kilogramm – ein rollendes Traumhaus. Eine Camping-Familie zeigte großes Interesse an der Veranstaltung, klappte die Markise aus, holte die Möbel heraus und genoss die Polizeiatmosphäre. Solche Momente verdeutlichten, dass Sicherheit und Freude am Reisen Hand in Hand gehen können – mit Respekt, Professionalität und einem Lächeln.

Das Feedback der Besucher hat erneut gezeigt, wie wichtig regelmäßige Kontrollen und professionelle Beratung sind, um die Reisesaison sicher zu beginnen.

Da Sicherheit im Straßenverkehr uns alle betrifft, ließen es sich die Verkehrsreferentin des Ministeriums des Innern des Landes NRW, Frau Maria del Carmen Fernandez Mendez, der Geschäftsführer der NRW-Initiative #sicherimStraßenverkehr, Markus Szech, der Duisburger Polizeipräsident Alexander Dierselhuis sowie der Leiter der Direktion Verkehr, Alexander Paffrath, nicht nehmen, hautnah Camping-Luft zu schnuppern und sich beraten zu lassen.

Ein herzlicher Dank geht an alle Partner und Besucher für ihr reges Interesse. Die Polizei Duisburg wünscht allen Reisenden eine sichere und entspannte Sommerreise.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank leicht von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Davon waren 2.344 männlich und 455 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 27.061 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen einen ähnlichen Wert aufweist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Todesfälle, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24