Ein alkoholisierter 18-Jähriger flüchtete vor der Polizei, beging mehrere Verkehrsverstöße und wurde gestoppt. Eine Blutprobe ergab einen Wert von 1,2 Promille.
Duisdorf: Verkehrskontrolle in Bonn-Ippendorf

Bonn (ost)
Früh am Dienstagmorgen (18.08.2026) plante eine Streifenwagenbesatzung der Wache Duisdorf, eine Verkehrskontrolle bei einem Skoda-Fahrer auf der Reichsstraße in Bonn-Röttgen durchzuführen. Der Fahrer flüchtete dann mit hoher Geschwindigkeit und beging dabei mehrere Verkehrsverstöße. In Bonn-Ippendorf gelang es den Einsatzkräften, den 18-Jährigen zu stoppen.
Die Polizisten bemerkten das Auto gegen 02:50 Uhr, da es zunächst entgegen der Fahrtrichtung an einer Bushaltestelle stand. Als die Einsatzkräfte sich dem Fahrzeug näherten, startete der Skoda-Fahrer. Dabei ignorierte er unter anderem das Rotlicht einer Baustellenampel und fuhr verbotenerweise auf einem unbefestigten Gehweg. Außerdem beschleunigte der Mann sein Auto im Ortsbereich auf über 100 km/h.
Nachdem die Einsatzkräfte aufgrund der riskanten Fahrweise des 18-Jährigen kurzzeitig den Sichtkontakt zum Skoda verloren, gelang es ihnen schließlich, das Fahrzeug an der Kreuzung Ferdinandstraße/Am Engelspfad in Bonn-Ippendorf anzuhalten.
Bei der folgenden Verkehrskontrolle bemerkten die Beamten einen deutlichen Alkoholgeruch. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 1,2 Promille.
Der Führerschein des Mannes wurde vor Ort eingezogen und die Weiterfahrt untersagt. Ein Arzt entnahm ihm auf der Wache Duisdorf zudem eine Blutprobe. Neben einer Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr wurde auch das zuständige Straßenverkehrsamt informiert.
Die laufenden Ermittlungen, die vom Verkehrskommissariat 2 der Bonner Polizei durchgeführt werden, dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








