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Dunkelheit im Nebel: Automatiklicht vergisst Rücklicht

Moderne Fahrzeuge schalten bei Nebel oft nur Tagfahrlicht ein, was kein Rücklicht aktiviert. Polizei empfiehlt manuelles Einschalten des Abblendlichts für mehr Sicherheit.

Foto: unsplash

Münster (ost)

Bei den gegenwärtigen Wetterbedingungen mit Nebel und eingeschränkter Sicht kommt es häufig zu gefährlichen Situationen im Verkehr. Viele moderne Autos verfügen über eine automatische Lichtsteuerung. Diese erkennt jedoch oft nicht die Notwendigkeit für das Abblendlicht bei hellem diffusen Tageslicht und schaltet daher nur das Tagfahrlicht ein. Beim reinen Tagfahrlicht sind normalerweise keine Rücklichter aktiv. Gerade bei Nebel führt dies dazu, dass Fahrzeuge von hinten kaum gesehen werden können. Sowohl auf Autobahnen und Landstraßen als auch im Stadtverkehr kann dies zu gefährlichen Situationen führen, da Fahrzeuge ohne eingeschaltete Rücklichter zu spät erkannt werden. Bei starkem Nebel und einer Sicht unter 50 Metern sollten auch die Nebelscheinwerfer und die Nebelschlussleuchte eingeschaltet werden.

Die Polizei empfiehlt: Schalten Sie das Abblendlicht manuell ein, um sowohl die Frontscheinwerfer als auch die Rückleuchten zu aktivieren. Dadurch erhöhen Sie Ihre eigene Sicherheit und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Tote, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte auf den Straßen von Nordrhein-Westfalen.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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