Die Polizei Dortmund durchsuchte Wohnungen in Bergkamen wegen illegalen Waffen- und Drogenhandels. Ein 31-jähriger Mann wurde vorläufig festgenommen.
Durchsuchungen in Bergkamen: Polizei nimmt Verdächtigen fest

Dortmund (ost)
Fortlaufende Nummer: 0247
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Dortmund und der Polizei Dortmund
Am Donnerstagmorgen führte die Polizei Dortmund Durchsuchungen in mehreren Wohnungen in Bergkamen durch. Es besteht der Verdacht auf illegalen Waffenbesitz, Drogenhandel in nicht geringer Menge und illegalen Arzneimittelhandel. Die Polizei nahm eine Person vorübergehend fest.
Insgesamt vollstreckte die Polizei zusammen mit Spezialeinheiten und zwei Diensthunden drei Durchsuchungsbeschlüsse in Bergkamen. Aufgrund von Hinweisen auf eine Schusswaffe wurden die Spezialeinheiten bei einer der durchsuchten Wohnungen eingesetzt. Es wurde keine scharfe Schusswaffe gefunden. Bei den Durchsuchungen stellten die Einsatzkräfte unter anderem Drogen und Arzneimittel sicher und nahmen einen 31-jährigen Mann vorübergehend fest.
Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt.
Der 31-Jährige soll noch heute dem Haftrichter vorgeführt werden. Ihm wird Drogenhandel in nicht geringer Menge und illegaler Arzneimittelhandel vorgeworfen.
Die Ermittlungen werden von der Staatsanwaltschaft Dortmund in Zusammenarbeit mit der Polizei Dortmund durchgeführt.
Medienvertreter richten Ihre Anfragen bitte an die Staatsanwaltschaft Dortmund: StAin Frodermann 0231/926-26235.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es 2023 bereits 73917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle von 63352 auf 65532 stieg, blieb die Anzahl der Verdächtigen mit 56367 relativ konstant. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei 2023 insgesamt 51099 Männer und 6780 Frauen verdächtigt wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 16655 auf 18722. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen mit 73917.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








