Staatsanwaltschaft und Polizei führen Ermittlungen gegen Verdächtige durch. Spezialkräfte im Einsatz zur Sicherung der Beweise.
Durchsuchungen in Köln und Neuss nach Hinweisen auf mutmaßliches Drogenlabor

Köln (ost)
Die Staatsanwaltschaft und die Polizei Köln haben folgendes bekannt gegeben:
In einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Köln gegen einen Mann aus Neuss (39) wegen des Verdachts der Herstellung und des Handels mit Betäubungsmitteln hat die Polizei Köln am frühen Mittwochmorgen (13. Mai) gegen 5 Uhr eine Lagerhalle in Köln-Ehrenfeld sowie eine Wohnung in Neuss durchsucht.
Neben Spezialkräften der Polizei waren auch Spezialisten der Feuerwehr Köln an dem Einsatz in Köln beteiligt, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass in der Halle gefährliche oder giftige Chemikalien gelagert waren. Dieser Verdacht erwies sich nach Abschluss der Durchsuchung als unbegründet.
In der Halle trafen die Beamten auf zwei Männer (19, 45). Der 45-Jährige wurde vorläufig festgenommen, da er nach ersten Erkenntnissen illegal in Deutschland ist.
Die Ermittler untersuchen außerdem, warum sich die Männer nachts in der Halle aufhielten. Die Polizei stellte außerdem mehrere Handys, Datenträger und eine geringe Menge Cannabis sicher.
Gleichzeitig durchsuchten Kriminalbeamte in Neuss die Wohnung des 39-jährigen Mieters der Lagerhalle und stellten einen niedrigen fünfstelligen Bargeldbetrag sicher.
Nach einem anonymen Hinweis hatte die Polizei im September 2025 die Ermittlungen aufgenommen. Die Ermittlungen sind noch im Gange. (sw/ts)
Quelle: Presseportal








