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E-Scooter-Fahrer leicht verletzt: Polizei sucht BMW-Fahrerin

Ein 15-jähriger E-Scooter-Fahrer wurde in Bochum bei einem Verkehrsunfall leicht verletzt. Die Polizei sucht eine beteiligte Autofahrerin und weitere Zeugen.

Foto: Depositphotos

Bochum (ost)

Am Montagabend, dem 8. Juni, ereignete sich in Bochum eine Verkehrsunfallflucht, bei der ein E-Scooter-Fahrer (15) leicht verletzt wurde. Die Polizei sucht nach einer beteiligten Autofahrerin und weiteren Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der 15-jährige Bochumer gegen 18.30 Uhr mit seinem E-Scooter auf der Fritz-Reuter-Straße in Richtung Wattenscheider Bahnhof. Als er die Auffahrt zur A40 in Richtung Dortmund erreichte, wollte er die dortige Überquerungshilfe nutzen und stieg von seinem E-Scooter ab.

Zur gleichen Zeit näherte sich eine bisher unbekannte Autofahrerin mit einem grauen BMW (2er-Reihe) der Autobahnauffahrt.

Es kam zu einem Zusammenstoß. Der 15-Jährige wurde vom Auto erfasst, stürzte und erlitt leichte Verletzungen.

Die Autofahrerin hielt zunächst an, erkundigte sich nach dem Zustand des Jugendlichen und verließ dann jedoch die Unfallstelle, ohne eine ordnungsgemäße Unfallaufnahme zu ermöglichen.

Die Frau wird wie folgt beschrieben: etwa 40-45 Jahre alt, ca. 170-180 cm groß, mit braunen schulterlangen Haaren und grünen Augen. Sie trug ein weißes T-Shirt, einen beigen Rock und schwarze Absatzschuhe.

Das Verkehrskommissariat bittet die beteiligte Autofahrerin und Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0234 909-5206 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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