Ein 27-jähriger Mann auf einem E-Scooter wurde wegen Drogenkonsum gestoppt. Polizei ordnete eine Blutprobe an, da ein Drogentest positiv auf Cannabis reagierte.
E-Scooter-Fahrer unter Drogeneinfluss in Bonn-Südstadt

Bonn (ost)
Am Montagmorgen (07.05.2026) um 10:55 Uhr haben Polizeibeamte einen 27-jährigen Mann angehalten, der mit einem E-Scooter unterwegs war. Die Beamten bemerkten den Mann an der Ecke Kaiserstraße/Königstraße.
Während der Kontrolle zeigte der Mann viele Anzeichen von Fehlverhalten, was den Verdacht nahelegte, dass er unter dem Einfluss von Drogen stehen könnte. Ein Drogenschnelltest reagierte positiv auf Cannabis. Daraufhin haben die Polizisten angeordnet, dem 27-Jährigen eine Blutprobe zu entnehmen, die in einem Krankenhaus durchgeführt wurde.
Der E-Scooter-Fahrer wird nun wegen des Fahrens unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln mit einem Ordnungswidrigkeitenverfahren konfrontiert. Eine Meldung an die zuständige Straßenverkehrsbehörde wurde gemacht. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt.
Bitte denken Sie daran: Das Fahren eines E-Scooters unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol kann als Straftat angesehen werden und den Führerschein kosten. Die gleichen Grenzwerte wie für Autofahrer gelten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 56367 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 49610 Männer, 6757 Frauen und 16655 Nicht-Deutsche im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 Männer, 6780 Frauen und 18722 Nicht-Deutsche waren. Im Vergleich zu der Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 73917 – bleibt Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Drogenraten.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








