Die Polizei Mönchengladbach hat Kontrollen gegen Verstöße bei E-Scootern durchgeführt. Dabei wurden 23 Verkehrsteilnehmer kontrolliert, mit insgesamt 15 eingeleiteten Verfahren.
E-Scooter-Kontrollen: Mehrere Strafverfahren eingeleitet

Mönchengladbach (ost)
Am Mittwoch, dem 30. September 2026, führte die Polizei Mönchengladbach einen Kontrolleinsatz gegen Verstöße im Zusammenhang mit Elektrokleinstfahrzeugen mit vier Beamten des Verkehrsdienstes durch.
Insgesamt wurden 23 Verkehrsteilnehmer überprüft. Dabei leiteten die Einsatzkräfte neun Ordnungswidrigkeitenverfahren und sechs Strafverfahren ein.
Der Bereich um den Edeka-Markt an der Duvenstraße stellte sich als besonderer Schwerpunkt heraus. Dort wurde eine große Gruppe von Personen mit E-Scootern beobachtet, deren Fahrer anscheinend minderjährig waren. Zwei Fahrer konnten von Polizeibeamten aus der Gruppe heraus beobachtet, angehalten und kontrolliert werden. Es handelte sich um einen 14- und einen 16-Jährigen, die jeweils mit einem E-Scooter unterwegs waren, der eine Geschwindigkeit von etwa 50 km/h erreichte. Erlaubt sind jedoch lediglich 20 km/h. Aufgrund der möglichen Geschwindigkeit hätten die Jugendlichen eine entsprechende Fahrerlaubnis benötigt, die sie nicht besaßen. Zudem hatten die E-Scooter keinen Versicherungsschutz. Gegen beide Jugendliche wurden daher jeweils zwei Strafanzeigen erstellt.
Ein E-Scooter war auf ein Elternteil zugelassen. Da die Eltern gestattet hatten, dass eine andere Person das Fahrzeug führte, obwohl diese nicht die erforderliche Fahrerlaubnis hatte, wurde zusätzlich eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erstellt. Anschließend wurden beide Jugendliche ihren Eltern übergeben.
Drei weitere Verkehrsteilnehmer fuhren ein Fahrzeug, obwohl ihr Gehör durch technische Geräte beeinträchtigt war. Zudem waren bei fünf Kontrollen jeweils zwei Personen gemeinsam auf einem E-Scooter unterwegs.
Zusätzlich wurden ein weiterer Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und ein weiteres Fahren ohne Fahrerlaubnis festgestellt.
Die Polizei Mönchengladbach wird E-Scooter-Fahrer weiterhin im Auge behalten und auch zukünftig gezielte Schwerpunktkontrollen durchführen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








