Verkehrssicherheitsberater informieren über sichere Nutzung von E-Scootern und geltende Vorschriften für mehr Verkehrssicherheit.
E-Scooter Präventionsaktion in Coesfeld

Coesfeld (ost)
Passend zum Ende des Unterrichts waren die Verkehrssicherheitsberater der Kreispolizeibehörde Coesfeld zusammen mit Kollegen des Bezirksdienstes am Donnerstag (03.09.26) im Bereich des Kreisverkehrs Dülmener Straße aktiv. Im Fokus der gemeinsamen Präventionsaktion stand die sichere Nutzung von E-Scootern.
Zur Mittagszeit waren viele Schülerinnen und Schüler, sowie andere Verkehrsteilnehmende, mit E-Scootern unterwegs. Die Einsatzkräfte nutzten die Gelegenheit, um mit den Fahrerinnen und Fahrern in Kontakt zu treten. Dabei ging es nicht nur darum, auf die geltenden Regeln und mögliche Gefahren hinzuweisen. Durch den persönlichen Austausch sollte vor allem das Verständnis für die bestehenden Vorschriften und deren Bedeutung für die eigene Sicherheit und die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmenden gestärkt werden.
Angesprochen wurden unter anderem die korrekte Nutzung der Verkehrsflächen, das Verbot, zu zweit auf einem E-Scooter zu fahren, sowie das Mindestalter von 14 Jahren. Auch die vorhandene Versicherung und das erforderliche Versicherungskennzeichen sowie der verkehrssichere und regelkonforme Zustand der Fahrzeuge wurden thematisiert. Dazu gehören vor allem zwei unabhängige, funktionstüchtige Bremsen und eine intakte Beleuchtung. Auch mögliche unzulässige technische Änderungen an den E-Scootern wurden angesprochen.
Zusätzlich standen die Verkehrssicherheitsberater und der Bezirksdienst interessierten Bürgerinnen und Bürgern für Fragen zur Verfügung. Informationsmaterial zu den Themen E-Scooter und Verkehrssicherheit ergänzte die Gespräche vor Ort.
Das Ziel der gemeinsamen Aktion war es, durch Information, Aufklärung und den direkten Austausch für mehr Sicherheit und gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr zu sorgen und Verkehrsunfälle möglichst zu verhindern.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% der Gesamtunfälle ausmacht. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen (87,36%). Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Todesfälle, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








