Die Polizei Mönchengladbach bietet E-Scooter-Trainings für Jugendliche an, um Verkehrssicherheit zu fördern. Anmeldungen sind bis zum 31. März möglich.
E-Scooter-Training in Mönchengladbach

Mönchengladbach (ost)
Letzte Woche präsentierte die Polizei Mönchengladbach die Verkehrsunfallbilanz für das Jahr 2025. Diese zeigt: Viele der Verletzten waren zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Pedelec oder dem E-Scooter auf den Straßen von Mönchengladbach unterwegs.
Um dem entgegenzuwirken, wird die Polizei Mönchengladbach die ungeschützten Verkehrsteilnehmer verstärkt in den Fokus nehmen.
Dies beinhaltet zum einen, dass Verkehrssünder von und gegenüber ungeschützten Verkehrsteilnehmern konsequent bestraft werden. Zum anderen bietet die Polizei Mönchengladbach Präventionsveranstaltungen speziell für diese Zielgruppe an.
Es gibt zwei E-Scooter-Trainings am Dienstag, 7. April, und Mittwoch, 8. April. Die Veranstaltungen richten sich an Jugendliche oder junge Erwachsene im Alter von 14 bis 18 Jahren. Sie finden jeweils von 10 bis 15 Uhr auf dem Gelände der Jugendverkehrsschule in der Dessauer Straße 60 statt.
Unter dem Motto „Sicher unterwegs mit dem E-Scooter“ lernen die Teilnehmer alles, was sie wissen müssen, wenn sie mit dem E-Scooter im Straßenverkehr unterwegs sind. Im theoretischen Teil geht es unter anderem um die wichtigsten Verkehrsregeln für E-Scooter, warum Alkohol und Drogen am Steuer tabu sind und wie E-Scooter-Fahrer mit Gefahren im Straßenverkehr richtig umgehen.
Natürlich wird nicht nur theoretisch gelernt, sondern auch praktisch geübt. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, bei dem Training mit dem E-Scooter einen Parcours zu fahren und dabei zu lernen, wie man Hindernisse wie einen Feuerwehrschlauch oder eine Wippe überwindet. Sie üben auch, wie sie in einer Gefahrensituation sicher bremsen.
Interessierte können sich bis Dienstag, 31. März, per E-Mail an VeranstaltungVUPO.Moenchengladbach@polizei.nrw.de anmelden.
Bei den Veranstaltungen gilt Helmpflicht. Die Teilnehmer bringen ihren eigenen E-Scooter sowie einen Helm zum Training mit.
E-Scooter-Trainings für Erwachsene sind ebenfalls geplant. Die Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben. (km)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Fälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








