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E-Scooter-Unfall: 15-Jähriger lebensgefährlich verletzt

Ein 15-jähriger E-Scooter-Fahrer wurde bei einem Unfall schwer verletzt und musste per Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden.

Foto: Depositphotos

Hagen-Altenhagen (ost)

Ein 15-Jähriger wurde bei einem E-Scooter-Unfall lebensgefährlich verletzt. Am Dienstagmittag (06.10.2026) ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der Friedensstraße, bei dem sich ein 15-jähriger E-Scooter-Fahrer schwer verletzte. Nach bisherigen Informationen fuhr der Jugendliche gegen 13.10 Uhr mit seinem eigenen E-Scooter in Richtung Altenhagen auf der Friedensstraße. In der Nähe einer Bodenwelle bei der Treppenstraße verlor er unerklärlicherweise die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte. Zu diesem Zeitpunkt trug der 15-Jährige keinen Schutzhelm. Beim Sturz erlitt er schwere Kopfverletzungen.

Sanitäter und ein Notarzt versorgten den Jugendlichen zuerst am Unfallort. Aufgrund seiner lebensbedrohlichen Verletzungen wurde er dann mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik in Bochum gebracht.

Ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam wurde zur Untersuchung des Unfalls hinzugezogen. Laut Zeugenaussagen soll der E-Scooter vor dem Unfall mit einer ungewöhnlich hohen Geschwindigkeit für Elektrokleinstfahrzeuge gefahren sein. Es besteht daher der Verdacht, dass das Fahrzeug möglicherweise technisch verändert oder manipuliert wurde.

Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang und einer möglichen technischen Manipulation dauern an. (sch)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle waren jedoch übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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