Die Polizei Köln hat drei Männer festgenommen, nachdem Schüsse auf einen Imbiss in Köln-Höhenberg abgefeuert wurden. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.
Ehrenfeld: Schüsse auf Imbiss – Drei Festnahmen

Köln (ost)
Nachdem Schüsse auf die Fensterfront eines geschlossenen Imbisses in der Olpener Straße in Köln-Höhenberg abgefeuert wurden, wurden in der Nacht zum Sonntag (7. Juni) drei Männer (20, 22, 51) von der Kölner Polizei festgenommen. Zeugenberichten zufolge stieg der Schütze gegen 1:30 Uhr in ein Auto. Ein Hubschrauber, der zur Fahndung hinzugezogen wurde, entdeckte das Fluchtfahrzeug in der Rolshover Straße im Stadtteil Humbold-Gremberg und führte die Einsatzkräfte dorthin. Die Polizei nahm die drei Verdächtigen am Fahrzeug fest.
Vor dem Imbiss sicherten die Polizisten mehrere Patronenhülsen. Außerdem wurde in der Nähe des Tatorts eine Schusswaffe gefunden. Es wird nun geprüft, ob diese mit der Tat in Verbindung steht. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar und werden weiterhin von den Ermittlungen untersucht.
Gibt es Verbindungen zu Schüssen auf ein Juweliergeschäft?
Bereits am 2. Juni meldeten Zeugen Beschädigungen an der Fensterfront eines Juweliers in der Subbelrather Straße in Köln-Ehrenfeld, die sich als Einschusslöcher herausstellten. Laut der eingesetzten Ermittlungsgruppe gibt es bisher keine erkennbaren Verbindungen zwischen den beiden Fällen. Auch bezüglich des Brandsatzes, der in der Nacht zum 4. Juni in Köln-Raderberg gezündet wurde (Pressemeldung: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/6288243), gibt es keine Hinweise auf Zusammenhänge mit der aktuellen Tat. (ph/de)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige im Vergleich zu 60 weiblichen Verdächtigen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Mordraten in Deutschland ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








